Social Media Marketing

Pride Month auf Social Media: So bunt feiern Instagram, Pinterest und Co. die LGBTQ+ Community

Vom ersten bis zum 30. Juni ist Pride Month. Die sozialen Netzwerke feiern ihre User aus der LGBTQ+ Community mit Stickern, bunten Hashtags und farbenfrohen Filtern.

Screenshots der neuen Instagram Sticker anlässlich des Pride Month

©Instagram/The Economic Times

Das Online-Magazin The Economic Times berichtete, dass User ab sofort die LGBTQ+ Community anstatt auf der Straße auf der Social-Media-Plattform feiern können. Denn Instagram rollt anlässlich des Pride Month zahlreiche neuen Features aus. Einige davon launchte das soziale Netzwerk bereits im vergangenen Jahr, andere sind komplett neu.

So sind die bunten Hashtags zurück. Alle Hashtags, die sich auf den Pride Month beziehen, werden ab sofort in Regenbogenfarben angezeigt. Auch in den Stories gibt es einen neuen bunten Filter. Außerdem können User bis zum 30. Juni auf neue Sticker für die Instagram Story zurückgreifen. Diese wurden um einige Motive erweitert und sollen so ein größeres Gender-Spektrum abbilden.

© Instagram/ The Economic Times

Zudem launchte Instagram einen Gesundheits-Guide für die LGBTQ+ Community. Hierin geht es hauptsächlich um die mentale Gesundheit der User und der Guide stellt verschiedene unterstützende Tools der Plattform vor. Da Paraden und Straßenumzüge anlässlich des Pride Month wegen der anhaltenden Coronapandemie nicht stattfinden können, möchte Instagram die LGBTQ+ Community mit den neuen Features unterstützen.

Bunt und stolz: Pinterest bringt die Suchanfragen in Regenbogenfarben zurück

Auch Pinterest möchte die LGBTQ+ Community im Pride Month unterstützen. Deswegen werdenwerden Suchanfragen zum Thema Pride vom Inspirationsportal ab sofort in Regenbogenfarben angezeigt. Die Plattform verkündete:

During this month, when users search for ‚Pride‘ on Pinterest, they will see the suggested searches in all the colors of the rainbow. This experience is available in six languages (English, French, German, Spanish, Portuguese and Italian) for all users accessing from desktop, iOS and Android devices.

© Pinterest

Pinterest launchte das Feature bereits im Juni des vergangenen Jahres. Anlässlich des diesjährigen Pride Month ergänzt die Social-Media-Plattform das Layout um farbenfrohe Themes unter der Suchleiste. Außerdem veröffentlichte das Netzwerk die häufigsten Suchanfragen, die sich auf die LGBTQ+ Community beziehen. Pinterest schrieb in einem Blogpost:

Searches for ‚transgender transition‘ began to increase in May ‘18 and reached their peak in August of last year. Searches then started to rise again during the pandemic, as we have noticed many Pinners have been exploring themselves during this time. There have been hundreds of thousands of searches for ‚transgender transition‘ and since April of last year, searches have increased 70 Percent.

Die von der Plattform veröffentlichten Daten zeigen, dass Pinterest eine große Insprationsquelle für Mitglieder der LGBTQ+ Community ist. Für Marken und Brands könnte dies ein wichtiger Hinweis sein, wenn sich diese zum Pride Month auf Social Media positionieren möchten.


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Pride Month: Nickelodeon outet Spongebob Schwammkopf auf Instagram

Auch Stars und Fernsehsender nutzen Social-Media-Plattformen, um die LGBTQ+ Community zu feiern. Das größte Aufsehen erregte hierbei sicherlich der Kindersender Nickelodeon. Denn in einem Post auf Instagram outete der Channel die beliebte Trickfilmserienfigur Spongebob Schwammkopf als homosexuell. Während einige Menschen diesen Schritt in den Kommentaren heftig kritisierten, fand der Großteil der User die Nachricht nicht überraschend und nahm die News sehr positiv auf.

Das Outing von Spongebob Schwammkopf auf Instagram sorgte für ein großes Medienecho. Auch wenn die Kommentare nicht durchweg positiv sind, ist dies ein erster Schritt in den Dialog. Denn nur so kann eine Gesellschaft entstehen, in der Menschen verschiedenster geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierung friedlich miteinander leben können. Social Media kann hierbei eine wichtige Rolle spielen, um Vorurteile und Stereotype aufzubrechen.

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