Social Media Marketing

Pinterest zeigt sich einsichtig: Neue AGB

Trotz der kürzlich bekannt gewordenen Defizite in Sachen AGB und Copyright, wächst Pinterest immer weiter.

Ben Silbermann, CEO bei Pinterest

Erst letzte Woche gestaltete Pinterest seine Profilseiten neu. Jetzt veröffentlichte man die neuen Geschäftsbedingungen und zudem neue Privatsphären Richtlinien. Der potentielle beanstandete Umgang mit Bildmaterial zu kommerziellen Zwecken, wird nun klarer definiert preisgegeben.

Man sei bedacht den Usern die Richtlinien transparenter und einfacher verständlich zu vermitteln, so CEO Ben Silbermann. Die Ziele Pinterests für die Zukunft sollen nicht nur mehr Privatsphäre einräumen, sondern hauptsächlich weitere Partner und Geschäftsfelder ermöglichen.

Die neuen Nutzungsbedingungen legen ihren Schwerpunkt stärker darauf, auf welche Arten Pinterest Inhalte der User kommerziell nutzen kann. Cold Brew Labs, der Eigentümer von Pinterest, betonte bereits in der Vergangenheit, dass Pinterest nicht das Recht dazu habe Nutzerinhalte zu verkaufen. Dies sei auch in den jetzt erschienenen Nutzungsbedingungen verdeutlicht worden. Zuletzt behielt sich Pinterest in den AGBs noch den Verkauf vor, da dies aber nie die Intention des Websitebetreibers gewesen sein soll, habe man diese Klausel entfernt.

Nutzern ist ebenfalls nicht gestattet Pinterest für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Die Ideologie der Seite beinhaltet das „Teilen“ und „Diskutieren“ von Bildern zur Verwirklichung der User. Als Werbefläche sollen private Profile in erster Linie nicht dienen.

Der Inhalt von Pinterest setzt sich aktuell aus lediglich 20% originalem Inhalt zusammen, alles Übrige sind geteilte Bilder, sogenannte re-pinned pictures.

Silbermann kündigte eine besser Verknüpfung mit anderen Seiten an, die das Teilen von externen Inhalten erleichtern soll, außerdem sollen private Pinboards folgen. Bereits in der Vergangenheit war es möglich von 3rd-party-sites Bilder auf Pinterest zu posten, dies soll aber in Zukunft dank eines erweiterten Interfaces mehr Anbieter erreichen.

Pinterest muss nach den letzten Pressemeldungen an seiner Glaubwürdigkeit arbeiten. Laut Silbermann, sind die Verbesserungen auch mit Hilfe der Anregungen und Bedürfnissen der Community entstanden.

Quelle: techcrunch.com

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