Mobile Marketing

OpenUDID – neue UDID-Alternative

Für das Profiling der Nutzer von kostenlosen, werbefinanzierten Apps sind nach Apples UDID-Shutdown neue Lösungen gefragt. Ein Update.

AppsFire + Supporters

Zum Schutz sensibler Kundendaten hatte Apple seine UDID-Anwendung (Unique Device Identity) vor einiger Zeit stark eingeschränkt. Seitdem laufen Open Source-Netzwerke wie ODIN und andere Kooperationen heiß auf der Suche nach Alternativen zu UDID. Nächster in einer langen Reihe unterschiedlichster Lösungsansätze ist OpenUDID, eine Kooperation der Marketingggesellschaft AppsFire und 17 weiteren Online Advertisern.

Über UDID konnten mobile Endgeräte-IDs präzise und über mehrere Apps hinweg zugeordnet werden. Um die große Lücke im Mobile Ad-Tracking zu schließen, die Apple gerissen hat, soll jetzt eine „Copy and Paste-Methode“ Abhilfe schaffen.  Das bedeutet, das Tracking läuft über eine ID, die bei jeder werberelevanten Aktion in die Zwischenablage eines iOS-Endgerätes kopiert und später wieder erkannt wird. „It’s a strategy that’s roughly analogous to the way you might copy something from one application like Microsoft Word and paste it in PowerPoint“, wie Techcrunch es salopp zusammenfasst.

In wieweit damit sichergestellt wird, dass Nutzer einen Einfluss auf die Nutzung der UDID nehmen kann, beziehungsweise welchen Eindruck diese Lösung bei Apple hat, bleibt offen. Der Ansatz scheint aber kaum das Potenzial zu haben, über eine Übergangslösung hinweg Anwendung zu finden. Der OpenUDID-Ansatz sei als plattformübergreifende Lösung „brauchbar“, eine Prognose über die unmittelbare Zukunft hinaus aber schwierig, so der Mitgründer von AppsFire, Ouriel Ohayon.

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