SEA - Suchmaschinenwerbung

Neue Ad-Formate für Google Maps

Googles neue Werbeformate sollen Entwicklern helfen, das Maps-Angebot der Suchmaschine besser zu monetarisieren.

Logo: Google AdSense

Google macht  im Fernduell gegen seine Rivalen auf dem Feld der Online Maps wie OpenStreetMap oder BingMaps weiter Dampf. Damit Entwickler auch weiterhin (oder wieder) dem Klassiker Google Maps das Vertrauen schenken, hat der Suchmaschinenriese jetzt neue Werbemöglichkeiten für die Nutzer der Lösung gelauncht.

Über die Maps Ad Unit können Entwickler bereits seit 2009 Werbung innerhalb der Landkarten über das AdSense-Konto schalten. Die Werbebotschaften werden dabei per AdSense Link Unit zu den Maps auf Drittanbieterseiten gebracht. Die neuen Formate sollen zwar aussehen wie “normale AdSense-Units”, aber wesentlich mehr können, als dies bisher der Fall war.

So soll Werbung künftig themenrelevanter geschaltet werden können, also sowohl auf die Suche als auch auf den Content der jeweiligen Seite Bezug nehmen. Anders als bei gewöhnlicher AdSense-Werbung wird der User beim Klick auf eines dieser neuen Werbeformate zu einer Seite mit potenziell relevanten Domains geführt. Auch neu: Entwickler können das Design der Ads jetzt passend zu ihrer Seite verändern: Ränder, Links, Texte und URLs können so individuell angepasst werden.

Seit Google die Nutzung der Maps API für Entwickler limitiert und Missbrauch sanktioniert hatte, waren viele Kunden zur Konkurrenz abgewandert, wie Techcrunch kommentiert. Es folgten erhebliche Kostensenkungen für das Tool, was aber nichts daran geändert hat, dass sich die Konkurrenz der Google Maps erst einmal auf dem Markt etabliert hat.

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