SEO - Suchmaschinenoptimierung

Local SEO: Wie du auch ohne Store lokale Suchanfragen bedienst

Du kannst dich bei lokalen Suchanfragen in Google auch positionieren, wenn du keine physische Niederlassung in dem Raum betreibst.

© Unsplash - Andrew Neel, CC0

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Wer mit seinem Unternehmen trotz fehlender physischer Präsenz einen guten Platz bei Google einnehmen möchte, sollte folgende Tipps beherzigen.

Unternehmen müssen nicht immer vor Ort sein

Lokale Suchmaschinenoptimierung – Marketer konzentrieren sich bei der Anwendung dieser Maßnahme gerne darauf, die Webpräsenz eines lokales Unternehmen für genau diesen Raum für Suchanfragen zu optimieren. Lokales SEO bedient dabei vor allen Dingen Suchanfragen mit eindeutigem lokalem Begriff, wie zum Beispiel „Frisör in München“, „Jobs für Industriemechaniker in Dortmund“ oder „Wohnungen zur Miete in Hannover“. Lokales SEO berücksichtigt auch generische Suchbegriffe, wie die Suche nach „Café“, welche Google als eine lokale Suchintention erkennt.

Ein Bereich wird bei alledem gerne vernachlässigt: Auch ohne einen lokalen Bezug, können Unternehmen für ebendiese Schlagworte konkurrieren – ganz gleich ob mit Immobilien- oder Jobinseraten oder mit der eigenen Website. Wie das funktionieren soll? Gut ein Drittel aller Suchanfragen in Deutschland beinhalten Ortsnamen, die mit Produkten oder Dienstleistungen verknüpft sind – damit besteht extrem großes Potenzial, selbst auch ein paar Klicks aus der organischen Suche abzufangen. On-page SEO Experte Tom Capper hat sich für MOZ intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Lokale Suchanfragen bringen auch Websites ohne physischen Standort hervor

Für viele Suchanfragen mit Standortangaben spuckt Google gelistete Ergebnisse mithilfe eines Google Maps Eintrags aus. Schaut man genauer hin, verstecken sich in den organischen Suchergebnissen mit Vorliebe Einträge, die keine physikalischen Voraussetzungen erkennen lassen. Manche Klassifizierungen sind nicht einmal ortsspezifisch.

Schauen wir uns das Beispiel „marketing jobs in oldenburg“ an. Das erste, das auffällt: Es wird kein Listing angeboten. Die zweite sehr bemerkenswerte Sache ist, dass nach den vier Ads kimeta.de, indeed.com und stepstone.de das höchste Ranking einnehmen, obwohl die Unternehmen an sich über keinen physischen Standort verfügen – Sie bedienen sich der lokalen Suchmaschinenoptimierung, dabei scheint es irrelevant, dass es keine lokalen Websites sind.

Ergebnis lokaler Suchanfrage

Ergebnis der lokalen Suchanfrage

Websites für lokale Suchanfragen fit machen

Kommen wir zu der Ursprungsfrage zurück: Wie listet man Produkte oder Dienstleistungen, die nicht ortsgebunden sind und dennoch bei lokalen Suchanfragen berücksichtigt werden sollen? Wie vor jeder Umsetzung ist auch hier eine vorherige Analyse entscheidend. Erst wenn klargestellt ist, welche lokalen Eigenschaften und Keywords für die potenziellen Kunden interessant sind und welchen Grad der Indexierung die jeweilige Website unterstützt, sollten die nächsten Schritte im Bereich On-Page SEO gegangen werden. Das beginnt mit der Auswahl von geeigneten Keywords, für die man in den organischen und bezahlten Ergebnissen der Suchmaschinen gute Positionen in den SERPs anstrebt. Google AdWords hilft dir dabei herauszufinden, welche Keywords sich auch organisch lohnen könnten.

Ist für die Zielgruppe das Bundesland, die Stadt, die Straße oder direkt alles Genannte relevant? Welche Seiten verzeichnen kaum bis gar keinen Traffic? Rankt die übergeordnete Seite bereits gut, können nach und nach kleinere Standorte (Bundesland → Stadt → Stadtteil → PLZ → Straße) angegeben und die Auswirkung auf das Rankingverhalten beobachtet werden. Lokale Inhalte in Form von Texten, Bildern und Videos sind hierbei eine fantastische Möglichkeit, um zur Verbesserung des lokalen Rankings beizutragen – A/B-Tests, Analysetools und das Klickverhalten können zu offen gebliebenen Fragen weitere Antworten liefern.

Auf welche lokalen SEO-Maßnahmen setzt du? Womit erzielst du die besten Rankings? Was sind deine Erfahrungen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Über Jasmine Barendt

Jasmine Barendt

"Das tun, was man gut kann": Jasmine Barendt hat als freiberufliche Content Marketing Managerin ihre Leidenschaft für Worte und Grafiken zum Beruf gemacht. Bei ihr entsteht Content zur Unterhaltung, zur Information, zum Weitersagen und Wiederkommen, zur Kundenbindung und -gewinnung. Als Texterin und Grafikerin unterstützt sie Online Magazine mit ihren Kompetenzen.

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