Marketing Strategie

iRadio: Apple plant wohl Audio-Werbespots

Finanzieren lassen muss sich der geplante Streaming-Dienst ja irgendwie. Sind Audio-Spots eine gute Wahl?

Apple-Logo

Viele Apple-Anhänger können es kaum noch erwarten: Nicht mehr lange, dann soll endlich das iRadio starten. So wird der Musik-Streaming-Dienst von Apple bereits jetzt genannt. Die Frage ist nur: Wie soll der Dienst finanziert werden?

Jetzt berichtet AdAge, dass Apple Audio-Werbespots plant. Diese sollen angeblich über Apples Mobile-Anzeigennetzwerk iAd verkauft werden. Und man rechnet damit, dass sie wegen ihres genaueren Targetings nicht ganz billig werden. Bei Konkurrent Pandora wird man die Nachricht mit gemischten Gefühlen aufnehmen.

Sind die Spots teurer, dürfte das zwar einige Werbetreibende abschrecken. Ist die Werbung aber im Hinblick auf das Targeting sehr genau, dürfte das für viele Advertiser reizvoll sein.

Apple hat bekanntlich dank iTunes reichlich Daten zur verfügung. Die Hörgewohnheiten vieler User dürften da kein Geheimnis mehr sein; genauso sind auch Vorlieben beispielsweise für bestimmte Apps, Filme und TV-Serien den Verantwortlichen sicher bekannt.  Im Vergleich zu Apple sind die Targeting-Möglichkeiten bei Pandora (das in Deutschland nicht genutzt werden kann) doch eher überschaubar. Zieht zum Beispiel ein Pandora-User um und ändert dabei seine Postleitzahl nicht, zielt das Targeting in puncto Location ins Leere.

Für den Nutzer wären derartige Spots auf der einen Seite möglicherweise nervig, auf der anderen Seite könnte Apple den Streaming-Dienst somit kostenlos halten.

Aktuell ist aber noch vieles Spekulation. Es wird erwartet, dass Apple den Streaming-Dienst in der kommenden Woche bei der Worldwide Developers Conference (WWDC) in San Francisco ankündigt.

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