Social Media Marketing

Instagram: Shopping Tags bald auch für Creator verfügbar

Ab dem 9. Juli gelten auf Instagram neue Berechtigungsanforderungen, um für Shopping zugelassen zu werden. Damit bieten sich neue Chancen für Unternehmen und Creator.

© Georgia de Lotz - Unsplash

Instagram und Mutterunternehmen Facebook drängen derzeit stark in den E-Commerce-Markt. Unternehmen und Marken können seit 2016 mit Hilfe von Shopping Tags auf ihre Produkte verlinken. Seit 2018 gibt es das Shopping Feature auch in Stories. Jedoch wurden Creator dabei bisher außen vor gelassen. Nun gab Instagram neue Berechtigungsanforderungen bekannt, die Creator erfüllen müssen, um ihre eigenen Produkte über Instagram verkaufen zu können.

Shopping Tags werden für (fast) jeden verfügbar

Alle berechtigten Unternehmen und Creators – ob Kerzenhersteller, Musiker oder Food-Blogger – mit mindestens einem berechtigten Produkt können nun Shopping-Tags setzen und interessierte Nutzer so auf die Website weiterleiten,

erklärt Instagram im Business-Center. Ab dem 9. Juli sollen die neuen Kriterien in allen Ländern, in denen Instagram Shopping verfügbar ist, in Kraft treten. Accounts können sich für Instagram Shopping bewerben. Erst nach Genehmigung der Registrierung können Produkte in Feedposts markiert werden. Besonders wichtig ist es, dass ausschließlich Produkte einer einzigen E-Commerce Website markiert werden:

Diese neue Richtlinie sieht vor, dass Unternehmen auf Instagram ausschließlich Produkte einer einzigen E-Commerce-Website markieren dürfen. Dadurch soll das Shopping-Erlebnis einheitlicher und vertrauenswürdiger gestaltet werden.

© Instagram

Um Transparenz und Vertrauen zu erhöhen, muss von einer verifizierbaren Domain verkauft werden. Alternativ werden auch Seiten von Facebook-Partnern wie Shopify und BigCommerce unterstützt. Facebook und Instagram möchten es einerseits allen Usern so leicht wie möglich machen, eigene Produkte über die App zu promoten. Im Zuge der Coronakrise mussten viele kleine Händler oder Künstler an Umsatz einbüßen, da Veranstaltungen, Märkte etc. ausfielen. Auf Instagram böte sich ihnen nun die Möglichkeit, Merchandise oder andere Produkte an ihre Follower zu verkaufen. Andererseits profitieren natürlich auch die Plattformen, wenn User sich daran gewöhnen, Produkte in der App zu kaufen und dafür nicht mehr auf anderen Plattformen unterwegs sein zu müssen.


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Über Aniko Milz

Aniko Milz

Aniko hat Digitale Medien an der Leuphana Universität studiert und ist Anfang 2019 als Redakteurin bei OnlineMarketing.de.

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