Social Media Marketing

Insights in das Facebook Ads System – Das ist wichtig bei der Anzeigengestaltung

Wer versucht, online Kunden zu erreichen, braucht gute Anzeigen und Insights darin, wie Facebooks Werbesystem funktioniert. Ein neuer Blogpost klärt auf.

© Facebook for Business

Im Jahr 2020 versuchen vermehrt auch kleinere Unternehmen, ihre potentiellen Kunden online zu erreichen. Dieser Umstand wurde besonders durch die Coronakrise gefördert. Facebook möchte diesen Unternehmen nun helfen und veröffentlicht einen Blogpost, der erläutert, wie das Facebook Ads System funktioniert. Schließlich muss, um eine größere Reichweite und bessere Ergebnisse zu erzielen, verstanden werden, nach welchen Faktoren Facebook seinen Usern Anzeigen ausspielt.

Wie entscheidet Facebook, welche Ads es ausspielt?

In der Reihe „Good Questions, Real Answers“ gibt Facebook nun einen Überblick über die Funktionsweise des Werbesystems. Dabei spielen zwei Faktoren die Hauptrolle:

  • die Zielgruppenansprache
  • der Auktionsprozess der Anzeigen

Der erste Punkt sollte dabei relativ klar sein. Zu wissen, welche Zielgruppe man hat und wen man ansprechen möchte, ist der erste Schritt, um Anzeigen auf Facebook oder überhaupt irgendwo zu schalten. Facebook unterstützt bei diesem Prozess:

Audiences are created based on categories like age and gender, as well as actions people take on our apps such as liking a Facebook Page or clicking on an ad. Advertisers can also use information they have about their audience, like a list of emails or people who’ve visited their website, to build a custom audience or a lookalike audience.

Nach diesem Schritt wird aufgrund einer Rechnung entscheiden, welche User die Anzeige tatsächlich zu sehen bekommen. Dieser Auktionsprozess ist etwas komplizierter gestaltet. Facebook errechnet dabei den Total Value einer Ad:

We find advertiser value by multiplying an ad’s bid by the estimated action rate. This is an estimate of how likely that particular person is to take the advertiser’s desired action, like visiting the advertiser’s website or installing their app. We then add the ad quality score, which is a determination of the overall quality of an ad.

© Facebook for Business

Um diese Rechnung durchzuführen, greift Facebook auf Machine Learning zurück. Dadurch wird die Prognose, welche Anzeige gut bei dem jeweiligen User ankommt, stetig verbessert. Durch die Rechnung soll sichergestellt werden, dass nicht unbedingt der Advertiser mit dem höchsten Budget gewinnt. Wenn eine Anzeige mit einer höheren Ad Quality und Estimated Action Rate im Auktionsprozess ist, spielt Facebook diese dem User eher aus, auch wenn der Bid niedrig war.


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Damit gibt Facebook zwar keine besonders neuen Tipps, verdeutlicht aber erneut, wie wichtig ansprechende Anzeigen sind. Der Fokus sollte auch bei kleinen Unternehmen also vor allem auf guten Creatives liegen, die bei der Zielgruppe ankommen. Dann werden sie dieser auch ausgespielt und Business Objectives eher erreicht.

Der volle Report kann im Facebook for Business Blog nachgelesen werden.

Über Aniko Milz

Aniko Milz

Aniko hat Digitale Medien an der Leuphana Universität studiert und ist Anfang 2019 als Redakteurin bei OnlineMarketing.de.

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