Marketing Strategie

Hulu-Konzept: Wie wird bezahlt?

In Deutschland wird das neue Ad-Konzept von Hulu interessiert verfolgt. Es gibt auch kritische Stimmen.

Grafik: Tony Hegewald / pixelio.de

Wir berichteten gestern über den Plan des Videoportals Hulu, Werbetreibende nur dann für Video-Ads bezahlen zu lassen, wenn die User diese auch bis zum Ende angucken würden.  Eine Idee, die auf den ersten Blick für Werbetreibende ein interessantes Angebot darstellt.

Im Gespräch mit onlinemarketing.de äußerte sich gestern auch Kathrin Müller, Director Public Relations bei der smartclip AG in Hamburg, zu dem neuen Konzept. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Europas Marktführer in der Online-Bewegtbildvermarktung. Es bietet u. a. an, Bewegtbildwerbung optimiert für die jeweiligen Endgeräte auszuliefern.

Müller wies darauf hin, dass YouTube mit YouView mal ein ähnliches Konzept verfolgt habe. Der Plan von Hulu sei ein interessanter Aspekt, den man ernsthaft betrachten müsse. Relevant sei natürlich vor allem die Sichtbarkeit der Ads.

Man müsse aber auch die Abrechnungsmodelle betrachten. Und hier gebe es bei Hulu noch zu wenig Transparenz. Wird hier per Cost per Click bezahlt? Das würde bedeuten, dass die Leistung pro Klick abgerechnet würde. Möglich sei auch eine Abrechnung nach dem Tausend-Kontakt-Preis-Modell.

Müller ergänzte, dass dieser wichtige Punkt bei dem Hulu-Konzept noch nicht deutlich werde. Es blieben also Fragen offen.

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