Content Marketing

Halte das Biest im Zaum und kenne deine Content-Feinde

Du bist ein Content-Fuchs? Sehr gut! Aber kennst Du auch Deine Feinde? So manches „Content-Biest“ lässt sich zähmen.

© Vertical Measures

Du bist ein echter Fuchs im Content Marketing? Das ist ein guter Anfang! Aber bist du dir auch deiner Content-Feinde bewusst? So manch ein Webinar, Whitepaper oder Artikel kann sich zum echten Liebestöter für deine Zielgruppe entpuppen. Die Experten von Vertical Measures haben für dieses Szenario das passende Bild entwickelt: die „Content Beasts“. Wenn Du weißt, wie Du diese Biester im Zaum hältst, hast du schon ein Stück weit in deiner Content Marketing Strategie gewonnen.

Lost in Registration: Mach‘ Dein Webinar nicht zum Bürokratie-Monster

Webinare haben das Online-Leben unbestritten einfacher gemacht. Statt Seminare ausschließlich vor Ort abzuhalten, treffen sich verteilte Teams und auch Bestandskunden sowie Interessenten mit Unternehmensvertretern in virtuellen Meeting-Räumen, um über aktuelle Produkte oder Themen zu diskutieren. Soweit die Theorie. In der Praxis wird dieses Marketing-Instrument schnell zum unliebsamen Bürokratiemonster, wenn sich Interessenten durch lange Anmeldeformulare quälen müssen. Ein echter Nerven- und damit Leadfresser. „Here’s an alarming statistic: Fewer than half of the people who begin registering for your webinar will complete the registration form“, schlägt Sharat Sharan in seinem Buch „Webinars for Dummies“ Alarm. Mit ein paar Handgriffen lässt sich das Webinar-Biest allerdings zähmen. So empfiehlt Sharat Sharan:

  • Kurze Anmeldeformulare: „Don’t make the mistake of scaring off your audience with overly complicated registration forms. Just ask for basic demographic information such as company name, title, industry, revenue, and contact information“.
  • Konsistenz in der Promotion des Webinars: Ganz nach dem „What you see is what you get“-Prinzip erwarten die Webinar-Teilnehmer, dass auf jeder Webseite oder Anzeige zum Webinar der gleiche Inhalt enthalten ist. Wer in Anzeigen für ein Webinar zur User Experience wirbt und dann auf der Anmeldeseite ein Seminar zur Geschichte des Display Advertising ankündigt, wird unter Umständen einen Monolog führen, weil die Zielgruppe schlichtweg irritiert ist. Sharan hierzu: „Avoid this potential miscommunication by assuring your prospects they are in the right place. Use consistent creative information on every page, including consistent pictures, icons and logos.

Langes Elend: Infografiken, die User abschrecken

Ja, wir lieben Infografiken. Ob selbst gemacht oder als Fundstück von anderen Experten wie Vertical Measures entsprechend über soziale Netzwerke geteilt sagen Bilder beziehungsweise Grafiken gerade im Content Marketing mehr als tausend Worte. Aber nicht umsonst bezeichnet Elke Fleing Infografiken als „geniales Content-Marketing-Instrument mit kleinen Tücken“. Statt eines überladenden langen Elends, das die gesamte Seite füllt, sollten Infografiken kompakt die wichtigsten Fakten zusammenfassen – und im besten Fall eine kleine Geschichte erzählen, die zum Schmunzeln, Nachdenken – oder Teilen anregt. Das Content-Biest wird zum Content-Darling, wenn komplexe Daten und Zusammenhänge in leicht verständlicher und konsumierbarer Form vermittelt werden. Gerade im Technologie-Marketing fungieren solche Grafiken zum „Dolmetschen“ komplexer Zusammenhänge.

Rocket Science oder Rohrkrepierer? Hochgestochene Whitepaper und Artikel wirken schnell dröge

Fachartikel, Whitepaper und Case Studies sind ideal geeignet, seine Kompetenzen einem breiten Publikum vorzustellen. Wenn Kunden zu Wort kommen und von Erfolgsgeschichten berichten, umso besser. Allerdings besteht die Gefahr, sich zu vergaloppieren – und seine eigenen Kompetenzen als Rocket Science zu verkaufen – und damit schnell zum drögen Rohrkrepierer zu werden.

Mach‘ Intelligenz-Bestien zu sanften Content-Schmusekätzchen

„Instead of covering as much ground as possible, focus on your audience’s needs and create a paper for them through your brand’s authoritative voice“, ist nach Ansicht von Vertical Measures der Schlüssel, um die Intelligenz-Bestie Whitepaper und Fachartikel zu einem sanften Content-Schmusekätzchen werden zu lassen, das die Leser um den Finger wickelt: „You should publish articles that evoke emotions or offer your prospects a clear next step that furthers their relationship with you“. Unterm Strich sind die vermeintlichen Content-Biester keine wirklichen Feinde. Oder besser gesagt: Wer mit den vorgestellten Marketing-Instrumenten hantiert, sollte sich seine Freunde nah und seine (Content-)Feinde noch näher halten.

Die Infografik öffnet sich mit einem Klick auf die Preview

conquering your content beasts by vertical measures preview

© Vertical Measures

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