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Googles Dataset Search: Neue Suchfilter und Mobile-Zugriff

Für Analysten, Journalisten, Wissenschaftler und Co. ist Googles Data Search eine willkommene Option. Jetzt gibt es einige neue Funktionen – und eine mobile Verfügbarkeit.

Google Startbildschirm

© Christian Wiediger - Unsplash

Mit Googles Dataset Search können Suchende relevante Datensätze, sei es in Form einer Tabelle, eines Textes oder einer Grafik, schnell im Web ausfindig machen. Die Suchfunktion wurde 2018 eingeführt und ist nun aus der Beta-Phase heraus. Über 25 Millionen Datensätze sind inzwischen indexiert und User können jetzt auch mobil darauf zugreifen. Dazu gibt es neue Filter-Optionen und zusätzliche Informationen zu den verfügbaren Datensätzen.

Googles Dataset Search wurde generalüberholt

Wer im Web nach einem passenden Datensatz sucht, muss nicht allein auf die grundlegenden Suchmechanismen zurückgreifen. Google stellt seit 2018 die Dataset Search zur Verfügung, um gesammelte Informationen zu bestimmten Suchanfragen bereitstellen zu können. Nun erklärt Googles Natasha Noy, Research Scientist, via Blogpost, dass die Funktion auch für Mobile verfügbar gemacht worden ist. Doch damit nicht genug. Es wurden auch neue Suchoptionen hinzugefügt, darunter die Möglichkeit, nach dem gewünschten Typ eines Datensatzes zu filtern. Sind also Tabellen relevanter für die Suche als Bilder oder Texte, kann allein danach gesucht werden.

Neue Suchfunktionen bei Googles Dataset Search
Neue Suchfunktionen bei Googles Dataset Search (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), Screenshot Google

Wenn sich ein Datensatz auf ein geografisches Gebiet bezieht, kann der Suchende zudem künftig eine Karte hierzu einsehen. Und bei der Dataset Search soll ebenfalls ersichtlich sein, ob die Datensätze kostenfrei zum Download bereitstehen.

Wer sucht und was gibt es zu entdecken?

Natasha Noy gibt weiterhin preis, dass verschiedenste Gruppen von Suchenden die Dataset Search bislang genutzt hätten: Data Scientists, Business-Analysten unterschiedlicher Branchen, Studierende und Akademiker allgemein oder Journalisten. Zu den gängigsten Suchanfragen zählen bis hierhin:

  • „Education“
  • „Weather“
  • „Cancer“
  • „Crime“
  • „Soccer“
  • „Dogs“

Viele Datensätze, die über die Dataset Search zu finden sind, werden von öffentlichen Stellen, der Regierung oder Statistik-Unternehmen bereitgestellt. Die USA führen mit über zwei Millionen zugänglichen Datensätzen hier das Ranking der Länder an. In Bezug auf das Format sind die Tabellen vorherrschend: Über sechs Millionen Datensätze sind in dieser Form verfügbar.

Wer auf der eigenen Website Datensätze anzeigt, die auch in der Dataset Search auftauchen sollen oder könnten, muss auf die Schema.org-Markierung zurückgreifen. Dazu gibt Google konkrete Hinweise. User können Website-Betreiber auch darauf hinweisen, ihre Datensätze für die Dataset Search verfügbar zu machen. Da die Suchfunktion Googles nun aus der Beta-Phase ausgetreten und mit vielen neuen Features versehen ist, dürften künftig noch mehr Menschen darauf zugreifen. Die Option kann bei vielerlei Arbeiten helfen, im Studienkontext oder im Job-Alltag. Und die Neugier können die vorhandenen Datensätze natürlich auch stillen; unkompliziert, mobil und gefiltert. Google gibt an, die Option stetig optimieren zu wollen.

Du kannst die Dataset Search hier direkt ausprobieren.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

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