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Google prüft jetzt Bilder und Videos vor dem Upload bei Google My Business

Bislang wurden die visuellen Elemente für Google My Business nicht vorab überprüft. Zum Schutz vor Fake Content ändert Google nun aber die Richtlinien, zumindest für User Generated Content.

Die Relevanz der Reviews bei Maps ist groß, Screenshot YouTube, © Google Local Guides

Screenshot YouTube, © Google Local Guides

Wer bei Google My Business Bilder und Videos hochladen möchte, muss künftig wohl etwas länger auf den Upload warten. Denn Google verkündete nun, dass diese Elemente vor dem Upload eine Prüfung durchlaufen müssen. Allerdings dürfte sich die Ankündigung nicht auf Content beziehen, der vom Business-Eigentümer selbst hochgeladen wird.

Mehr Prüfungen von UGC bei Google My Business

Google My Business ist für die lokale Suche extrem relevant. Wer vor Ort gefunden werden möchte, sollte ein stets aktuelles und informatives Profil vorweisen. Dazu gehören auch Bilder und Videos, die den Usern einen Eindruck vom Unternehmen oder von der Lokalität vermitteln. Genau diese Elemente werden nun aber vor dem Upload erst einmal genau überprüft, wie der Account der Google Webmasters bei Twitter verkündete.

Dabei wird nicht angegeben, ob die Prüfung via KI oder durch ein Team von Menschen stattfindet. Wer Bilder und Videos bei Maps hochlädt, muss damit womöglich länger auf die Freigabe warten als bisher. Und wer Probleme beim Upload hat, sollte prüfen, ob die Inhalte vielleicht nicht zulässig sind oder andere Kriterien bedienen, die ein Hochladen verhindern. Wenn es sich zum Beispiel um Stockfotos, GIFs oder manuell erstelle Bilder handelt.

Die von Google im Tweet verlinkte Hilfeseite bezieht sich auf die Richtlinien für von Maps-Nutzern veröffentlichte Inhalte. So dürfte sich die angekündigte Prüfung auch lediglich auf User Generated Content beziehen. Uploads von Business-Eigentümern sollten genau wie zuvor ohne Vorprüfung möglich sein.

Google könnte mit dieser Ankündigung darauf reagieren, dass auch bei Maps immer mehr Fake Content auftaucht. Erst im Februar hatte das Unternehmen Millionen falscher Einträge gelöscht; allein im Jahr 2019 wurden vier Millionen Fake Accounts entfernt. Zudem wurden zehn Millionen Fotos und drei Millionen Videos entfernt. Da bei Google Maps nach deren Angaben täglich 20 Millionen neue Content-Elemente eingefügt werden, ist eine Vorabprüfung zumindest von UGC eine gute Option, um den Fake Content schon früh einzudämmen – und die User mit seriöseren Informationen zu konfrontieren.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt seit Jahren über diverse Themen im Online-Marketing-Bereich.

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