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Foursquare verkauft seine Location-Daten

Jetzt ist es passiert: Foursquare macht seine vielen Daten zu Geld. Damit konnte man aber auch rechnen.

Foursquare-Logo

Danach haben sich sicher manche die Finger geleckt. Foursquare versucht jetzt, seinen reichen Datenschatz zu Geld zu machen. Und zwar, indem das Social Network eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Turn startet.

Mithilfe der vielen Daten, insbesondere der Location-Daten, die in der Branche als besonders wertvoll gelten, haben Werbetreibende die Möglichkeit, Re-Targeting auf Foursquare-User anzuwenden.

Werbetreibende sollen also in Zukunft die Möglichkeit haben, via Turn bestimmte Foursquare-Nutzer zu identifizieren. Nachdem die passende Zielgruppe bei Foursquare gefunden wurde, können die Werbetreibenden dieser Gruppe Display- und Video-Anzeigen präsentieren. Das soll dann über die Ad Exchange von Turn vonstatten gehen. Dabei werden die Anzeigen nicht nur auf eine bestimmte Gerätegruppe ausgeliefert – sie können auf Desktops, Smartphones und Tablets bewundert werden.

Der Verkauf der Daten passt in das Bild, das Foursquare in den letzten Tagen und Wochen abgegeben hat. Nicht zuletzt mit dem Launch der Self-Serve-Anzeigen sollte das Erlöswachstum noch einmal kräftig angekurbelt werden.

In der Branche wird jetzt kräftig spekuliert, ob Foursquare angesichts dieser jüngsten Aktivitäten interessant für größere Unternehmen wird. Gerüchten zufolge soll Yahoo an einer Übernahme stark interessiert sein.

Bislang haben sich laut AdAge weder Verantwortliche von Turn noch von Foursquare zu der künftigen Zusammenarbeit geäußert.

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