Video Marketing

Fake Prerolls: Videowerbung ohne Zuschauer

Kampagnen Werbetreibender im Internet werden immer wieder mit Werbung frisiert, die (höchstwahrscheinlich) niemand wahrnimmt.

Logo: TubeMogul

Typischerweise ist eine Pre Roll-Videowerbung ein 15 bis 30 sekündiger Clip, der vor einem Video im selben Fenster eingeblendet wird, welches ein User sich anschauen will. Das Problem: Weder der Publisher noch der Vermarkter haben transparente Einsicht in die tatsächliche Auslieferung einer Kampagne.

Wie TubeMogul, einer der Marktführer des Video-Advertising, nun in seinem Blog meldet, machen es sich diese Anbieter von Videowerbung oft zu einfach und schalten die Einheiten im Auto-Play Modus innerhalb von Werbebannern oder in kleinen Playern am Rande einer Seite. Die Werbebotschaft läuft somit oft, ohne dass der User Interesse an der Werbung oder dem Inhalt des Videos nach der Werbung zeigt. Die Kampagne sammelt also “Impressions” ohne jegliche Wahrnehmung des Besuchers einer Seite.

Um dieser Mißwirtschaft Herr zu werden, bietet TubeMogul für die eigenen Leistungen das SideSafe-System an und arbeitet mit der PlaySafe-Technologie, um Seiten zu ausfindig zu machen und melden zu können, auf denen derartige Werbung zu finden ist. Daneben gibt es jetzt auch ein Schaufenster, auf dem jeder eingeladen ist, Screenshots mit Beispielen für diese Fake Pre Rolls öffentlich zu machen und so Missbrauch noch besser ausfindig machen zu können. Eine eigens dafür eingerichtete Emailadresse kann dafür benutzt werden und auch über Twitter können neueste Enthüllungen gemeldet oder eingesehen werden.

Ziel ist es, eine größere Transparenz zwischen den Webseitenbetreibern, Vermarktern und den Werbe-Anbietern zu schaffen, denn, mit TubeMogul gesprochen: “Our industry can do better.”

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