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Disavow Links Tool: Die 5 häufigsten Fehler

Matt Cutts nennt die 5 häufigsten Fehler im Umgang mit Googles Linkentwertungstool.

In einem neuen Webmaster-Video nennt Matt Cutts die 5 häufigsten Fehler, die Webmaster und SEOs im Umgang mit dem Disavow Links Tool machen sowie kritische Fehleinschätzungen:

 

  1. Falsche Formate: Laut Cutts der größte FehlerDie Datei mit den zu entwertenden Links darf kein Word-File oder ein Spreadsheet sein. Akzeptiert werden nur .txt-Dateien in UTF-8 oder 7-bit ASCII. Alles andere kann der Parser auf Empfängerseite nicht bearbeiten. Unlesbare Dateien werden nicht berücksichtigt. 
  2. Skalpell statt Machete: Viele Webmaster arbeiten bei der Auswahl der zu entwertenden Links mit dem Mikroskop und geben nur einzelne Links an. Cutts empfiehlt, eher ganze, als „spammy“ bekannte Domains zu blockieren, um keine schädlichen Links auszulassen.
  3. Falsche Syntax: Bei der Arbeit mit dem Disavow Tool passieren viele Syntax-Fehler, besonders häufig bei der Auflistung ganzer Domains. Hier das Beispiel für ein Textfile aus der Webmaster-Hilfe mit der passenden Syntax:

    # example.com removed most links, but missed these

    http://spam.example.com/stuff/comments.html

    http://spam.example.com/stuff/paid-links.html

    # Contacted owner of shadyseo.com on 7/1/2012 to

    # ask for link removal but got no response

    domain:shadyseo.com

  4. Dokumentation im Textfile: Der per Raute auskommentierte Kontext zur Liste der Links und Domains sollte sich auf ein Minimum beschränken. Die Dokumentation sollte so weit wie möglich in die Reconsideration Request ausgelagert werden. Laut Cutts werden viele Textfiles nicht akzeptiert, weil Fehler bei der Kommentierung gemacht werden – etwa so, dass ein Kommentartext als URL gelesen werden kann.
  5. Glaube an ein Allheilmittel: Bei der Bearbeitung der Reconsideration Request wird der Aufwand beobachtet, Links wirklich zu entfernen. Webmaster, die keinen solchen betreiben und die Entwertung als Lösung all ihrer Probleme betrachten, werden enttäuscht.

Im Zuge des jüngsten Penguin-Updates haben wir uns vor kurzem noch einmal mit Googles „Disavow Links Tool“ beschäftigt. Der Artikel behandelt die Fragen, wie gefählich das Tool in unerfahrenen Händen ist, ob es gegen einen Penguin-Schaden hilft und wie man optimal vorgeht.

 

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