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Unternehmenskultur
Googles Mitarbeiter gründen internationales Gewerkschaftsbündnis
© Greg Bulla - Unsplash

Googles Mitarbeiter gründen internationales Gewerkschaftsbündnis

Michelle Winner | 26.01.21

Die Gewerkschaften aus zehn verschiedenen Ländern wollen erreichen, dass der Konzern seinem Motto treu bleibt und sich vermehrt für gesellschaftliche Problematiken einsetzt.

Anfang des Jahres schlossen sich über 400 Mitarbeiter:innen von Google und Mutterkonzern Alphabet zur Gewerkschaft Alphabet Workers Union zusammen, deren Ziel es ist, den Technikriesen zurück zu ursprünglichen Werten zu führen. Die Angestellten wünschen sich einen Wandel im Silicon Valley – ein Wunsch, der nun auch auf internationaler Ebene hörbar ist.

Zurück zum Motto „Don’t be evil“

Das Ziel der Alphabet Workers Union ist klar und ruft auch Gewerkschaften aus anderen Ländern auf den Plan. Nun haben 13 Gewerkschaften aus zehn Ländern sich zum Gewerkschaftsbündnis Alpha Global zusammengetan. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass Google seinem Ursprungsmotto „Don’t be evil“ treu bleibt und sich nicht nur für die Mitarbeiter:innen selbst, sondern auch die sozialen Probleme der Gesellschaft einsetzt. Parul Koul, Software-Entwickler bei Google, erläutert die Ziele des Gewerkschaftsbündnisses wie folgt:

In a world where inequality is tearing apart our societies and corporations are hoarding more influence than ever, reclaiming our power through our unions has never been more important. Companies like Alphabet can have a huge, positive impact on the world if they are willing to listen to – and negotiate with – their workers.

Googles Reaktion auf das Bündnis lässt natürlich nicht lange auf sich warten. In einem Statement heißt es, der Konzern war stets darum bemüht, ein unterstützendes Arbeitsklima zu schaffen. Man wolle den direkten Austausch mit den Mitarbeiter:innen beibehalten und stärken. Ob Google dies auch tatsächlich tut und sich zukünftig an den Forderungen der Gewerkschaften orientiert, bleibt abzuwarten. Wünschenswert ist es jedoch alle mal, denn große gesellschaftliche Problematiken wie der Klimawandel, Black Lives Matter oder Transrechte können von der Unterstützung großer Unternehmen nur profitieren.


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