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Das ist der Dresscode im Sommer bei der Arbeit

Das ist der Dresscode im Sommer bei der Arbeit

Selina Beck | 06.08.26

Dresscodes bei der Arbeit unterscheiden sich je nach Geschlecht und Land. Warum sich Männer in Deutschland bei der Arbeit am lockersten kleiden und sich europäische Frauen in Outfitfragen einig sind.

Beim Dresscode bei der Arbeit scheiden sich die Geister: Während einige auf Hemd und Anzughose selbst bei Temperaturen über 35 Grad setzen, plädieren andere für lockere Sommerhosen und luftige T-Shirts, weil sie es sonst in der Hitze nicht aushalten. Natürlich kommt dies auch immer auf die Arbeitsbedingungen (Klimaanlage, Halle, Büro etc.) an, dennoch hat eine neue Studie im Auftrag von Galaxus die beliebtesten Outfits der Arbeitnehmer:innen im europäischen Vergleich untersucht. Zu diesem Thema befragte das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag von Galaxus über 2.600 Personen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich.

Die Ergebnisse: Männer bei der Arbeit in Deutschland kleiden sich am lockersten. Bei T-Shirts und kurzen Hosen sind sie Spitzenreiter. Eine ganz andere Meinung vertreten die Männer in der Schweiz. Sie setzen selbst bei der Hitzewelle auf lange Kleidung: So tragen sie im europäischen Vergleich am häufigsten lange Hosen (60 Prozent) und geschlossene Schuhe (56 Prozent) bei der Arbeit. Dagegen sind sich die Frauen in Europa einig: Hier dominieren T-Shirts und lange Hosen überall.

Keine allgemeingültigen Dresscodes mehr

Fast die Hälfte der Beschäftigten in Europa, 44 Prozent der Befragten, sagen, dass sie bei der Arbeit grundsätzlich tragen dürfen, was sie wollen. Wenn es Vorschriften gibt, sind es am häufigsten geschlossene Schuhe (20 Prozent) und lange Hosen (18 Prozent). Uniform oder Schutzkleidung als Pflichtkleidung gelten bei 16 Prozent.

Die häufigsten Kleidervorschriften in Europa bei der Arbeit, © Galaxus, Screenshot, Fast die Hälfte der Beschäftigten in Europa, 44 Prozent der Befragten, sagen, dass sie bei der Arbeit grundsätzlich tragen dürfen, was sie wollen. Wenn es Vorschriften gibt, sind es am häufigsten geschlossene Schuhe (20 Prozent) und lange Hosen (18 Prozent). Uniform oder Schutzkleidung steht an dritter Stelle der Vorschriften mit 16 Prozent.
Die häufigsten Kleidervorschriften in Europa bei der Arbeit, © Galaxus

Als No-Gos werden generell Bikinis und Badehosen am Arbeitsplatz genannt (mindestens 59 Prozent Ablehnung) – egal ob mit oder ohne Kund:innenkontakt. Bei der Ablehnung von gewissen Kleidungsstücken zeigt sich die Schweiz am konservativsten. Hier werden beispielsweise auch Tanktops zu 52 Prozent abgelehnt.

In Deutschland werden bauchfreie Tops zu 64 Prozent als No-Go benannt und zu 60 Prozent Flipflops. Auch die Jogginghose lehnen 45 Prozent der Befragten ab und Tanktops kommen für 44 Prozent nicht infrage.

Insgesamt gibt es kaum Diskussionen um die Kleiderfrage in Deutschland. Rund 70 Prozent der Teilnehmer:innen in den europäischen Ländern haben ihre Kolleg:innen noch nie auf ihre Arbeitsoutfits angesprochen. Falls Kleidungsstücke erwähnt werden, geht es eher um Komplimente. Nur rund fünf Prozent haben jemals negative Rückmeldung gegeben. Komplimente für die Outfitwahl gibt es am häufigsten in Frankreich und Österreich.

So sieht es an deutschen Arbeitsplätzen aus

In Deutschland sieht es bei den Arbeitnehmerinnen so aus: Nur 29 Prozent tragen offene Sandalen bei der Arbeit – der Tiefstwert in Europa. Die Mehrheit (52 Prozent) plädiert für geschlossene Schuhe. Beliebt sind außerdem das T-Shirt mit 62 Prozent und lange Hosen mit 54 Prozent. Röcke oder Kleider geben 32 Prozent als Favoritenkleidungsstücke an.

In Europa tragen die Frauen durchweg ähnliche Outfits, © Galaxus, Screenshot, In Deutschland sieht es bei den Arbeitnehmerinnen so aus: Nur 29 Prozent tragen offene Sandalen bei der Arbeit – der Tiefstwert in Europa. Die Mehrheit (52 Prozent) plädiert für geschlossene Schuhe. Beliebt ist hier das T-Shirt mit 62 Prozent und lange Hosen mit 54 Prozent. Röcke oder Kleider geben 32 Prozent als Favoritenkleidungsstück an.
In Europa tragen die Frauen durchweg ähnliche Outfits, © Galaxus

In Deutschland wird folgendes Outfit an heißen Tagen bei Männern am häufigsten getragen: T-Shirt mit 69 Prozent und lange Hosen mit 46 Prozent. Dennoch kleiden sich Männer in Deutschland am lockersten, da sie mit 38 Prozent die höchste Kurze-Hose-Quote haben. Geschlossene Schuhe tragen 46 Prozent der Männer in Deutschland. Polo-Shirts nennen 32 Prozent als Kleidungsstück der Wahl.

Bei Männern in Europa gibt es unterschiedliche Kleidervorlieben, © Galaxus, Screenshot,In Deutschland wird folgendes Outfit an heißen Tagen bei Männern am häufigsten getragen: T-Shirt mit 69 Prozent und lange Hosen mit 46 Prozent. Dennoch kleiden sich deutsche Männer am lockersten, da sie mit 46 Prozent die höchste Kurze-Hose-Quote haben. Geschlossene Schuhe tragen 46 Prozent der Männer in Deutschland. Polo-Shirts nennen 32 Prozent als Kleidungsstück der Wahl.
Bei Männern in Europa gibt es unterschiedliche Kleidervorlieben, © Galaxus

Wie sieht der Dresscode bei dir bei der Arbeit aus? Hast du bereits Kolleg:innen auf ihr Outfit angesprochen? Lass uns gerne in den Kommentaren wissen!


Auch bei Hitze:

So kannst du dich während der Arbeitszeit besser konzentrieren

Thermometer im Sand, Sonne im Hintergrund
© Immo Wegmann – Unsplash


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