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Büroalltag
8 Bewerbungs-Fails, die uns trotz Krise zum Lachen bringen
© Bradley Howington

8 Bewerbungs-Fails, die uns trotz Krise zum Lachen bringen

Michelle Winner | 23.10.20

Egal ob ein Dab auf dem Bewerbungsfoto oder dem Chef den Job klauen wollen – Fails und Fettnäpfchen sind in Bewerbungen keine Seltenheit. Und diese sorgen nicht nur in Personalabteilungen für einen Lacher.

Schon oft haben wir dir Tipps für eine gelungene Bewerbung gegeben, doch ein bisschen Spaß muss sein. Deshalb wollen wir dir heute haarsträubende Fails aus Bewerbungsschreiben und Jobinterviews zeigen, die zwar lustig zu lesen sind, die Jobsuche jedoch wenig vorantreiben.

1. Moin Personaler, wie geht’s?

Wer eine Bewerbung schreibt, sollte sich bewusst machen, dass es sich dabei weder um einen Live Chat handelt noch um einen klassischen Brief, auf den eine direkte Antwort folgt. Wieso wir das betonen? Weil das scheinbar nicht allen Bewerbern klar ist. So wurde auf Xing von einem Fall berichtet, bei dem der Personaler im Anschreiben mit einem „Wie geht’s“ begrüßt wurde. Nett gemeinte Geste, auf die nur leider keine Antwort kommen wird und die auch eher fehl am Platz im Anschreiben ist.

2. Ich möchte Ihren Job übernehmen, Chef

Ebenfalls auf Xing wird über den Hochmut mancher Bewerber gewitzelt. So saß ein Kandidat seinem potenziellen Chef gegenüber und verkündete, er wolle dessen Job übernehmen. Nun könnte man durchaus sagen, der Bewerber habe klare Ambitionen. Seine Qualifikationen konnten jedoch weniger überzeugen. Seine Begründungen für das hochgesetzte Ziel lauteten, dass er ja bereits eine Schüler-AG geführt habe und seine Großeltern auch immer meinten, er habe das Zeug dafür. Omis und Opis Worte sind für die meisten natürlich viel wert – den Job gabs für den Bewerber jedoch trotzdem nicht.

3. Das muss ein Versehen sein

Und wo wir gerade beim Thema Hochmut und Selbstbewusstsein sind, hier ein Beispiel von Twitter:

Der Tweet sorgte tatsächlich für reichlich Gesprächsstoff. Während die einen das Verhalten des Abgelehnten lustig oder dreist fanden, sahen andere darin sogar eine Berechtigung: Schließlich gäbe es oft unpersönliche Absagen ohne triftige Begründung. Nichtsdestotrotz raten wir dir davon ab, nach einer Absage so zu reagieren. Der Kandidat hat zwar im Nachhinein eine Begründung für die Ablehnung bekommen, den Job aber natürlich nicht. Und einen guten Eindruck hat er auch nicht hinterlassen.

4. Do it for the money

Die eigene Motivation sowohl im Anschreiben als auch dem Bewerbungsgespräch deutlich zu machen, ist ein essentieller Teil jeder Bewerbung. Dabei dürfen es ruhig auch persönliche Beweggründe sein – nur nicht so persönlich wie bei folgendem Bewerber: Dieser hielt es für eine gute Idee, seine Beweggründe mit „Ich brauche halt das Geld“ zu erklären. Herrlich ehrlich, aber leider nicht förderlich in Sachen Jobsuche.

5. Interessante Hobbys

Die Sache mit den Hobbys in der Bewerbung wird oft diskutiert. Doch gerade, wenn diese bestimmte Qualitäten des Bewerbers unterstützen und ein guter Gesprächseinstieg sind, schadet es meist nicht, sie zu nennen. Das gilt jedoch nicht bei allen spezielleren Hobbys. So lachten Personaler bereits über Angaben wie „Katzenklamotten nähen“, „Waffen sammeln“ oder „mit den Kindern Papiertiere falten“. Wobei Letzteres für dir Bewerbung im Kindergarten vielleicht gar nicht schlecht ist? Jedenfalls sorgen skurrile Hobbys gern für einen Lacher in den Personalabteilungen. Gleichzeitig sei beruhigt: Damit geht nicht automatisch eine Absage einher. Sei aber darauf gefasst, dass es beim Bewerbungsgespräch thematisiert wird.

6. Präzise auf den Punkt gebracht

Ein Anschreiben sollte nicht zu lang, dafür aber knackig formuliert sein. Es sollte daraus hervorgehen, was deine Ambitionen sind und mit welchen Qualifikationen du punktest. Zu kurz und knapp sollte es jedoch nicht werden. Ein Beispiel von kununu wirkt auf den ersten Blick lustig, ist jedoch keine Seltenheit für Personaler:

Sehr geehrte Damen und Herren, 
ich bewerbe mich hiermit um die ausgeschriebene Stelle bei Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen

Wir lehnen uns weit aus dem Fenster und prophezeien dir, dass es damit keinen neuen Job gibt.

7. Beziehungsstatus: Einsam und allein

Tatsächlich gibt es auch immer wieder wunderliche Angaben in Lebensläufen. So zum Beispiel über den eigenen Beziehungsstatus. Dieser hat in einer Bewerbung nichts zu suchen und sagt auch nicht über deine Kompetenzen aus. Und trotzdem stolpern Personaler immer wieder über diese Auskunft. Doch das eigentlich lustige daran ist, dass sich die Angabe des Status nicht nur auf ledig oder verheiratet beschränkt, sondern es auch Beschreibungen wie „es ist kompliziert“, „nicht definierbar“ oder ganz schlicht „läuft“ gibt. Na dann, läuft bei dir.

8. Sag „Cheese!“

Bewerbungsfotos sind nicht immer gefordert, werden aber trotzdem noch oft verschickt. Doch auch dabei gilt es einiges zu beachten, denn statt eines guten Eindrucks kannst du mit dem falschen Bild schnell ein Lachen auf dem Gesicht des Personalers hinterlassen. Die Fails hier sind unmöglich alle aufzuzählen, deshalb hier eine kleine Auswahl:

  • Urlaubsfotos, bei denen lediglich der Kopf ausgeschnitten wurde
  • Kuschelfotos mit den Haustieren
  • Partybilder mit Bierflasche in der Hand
  • Snapchatfilter (besonders beliebt die Hundeohren)
  • Verwackelte, von unten aufgenommene Selfies

Doch am lustigsten von alledem ist vermutlich der Fall, bei dem ein Bewerber auf seinem Bewerbungsfoto einen Dab gemacht hat. Falls du den Begriff nicht kennst, hilft dir das folgende GIF auf die Sprünge:

Eine Bewerbung zu schreiben und beim Bewerbungsgespräch zu überzeugen, ist nicht einfach. Kleine Fehler passieren und man tritt schnell in Fettnäpfchen. Wie es aber zu manchen der hier aufgezählten Fails kommt, ist und bleibt ein Rätsel. In diesem Sinne viel Glück bei der nächsten Bewerbung. Denk beim Verfassen einfach mit einem Schmunzeln zurück an diese Missgeschicke und mach es besser.