12 bemerkenswert dämliche Aktionen von Bewerbern, die Personalern im Kopf blieben

Jeder Arbeitgeber weiß, dass man vor einem Bewerbungsgespräch nervös ist und kleine Patzer passieren können. Doch das Verhalten dieser Kandidaten ist einfach zu kurios, als dass man darüber hinwegsehen könnte.

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Geschafft! Nach unzähligen Bewerbungen, bist du endlich zum Jobinterview eingeladen worden. Doch die Freude darüber wird bei den meisten schnell von Nervosität ersetzt. Was ziehe ich an? Wie präsentiere ich mich am besten? Und was sind eigentlich meine Stärken? Lass dich von deiner Aufregung nicht beherrschen. Versuche auf dein Bauchgefühl zu vertrauen und gib dich professionell und natürlich. Und vor allem solltest du darauf achten, an wem du dir ein Beispiel nimmst. Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über seltsame Situationen, denen Recruiter im Bewerbungsgespräch gegenüberstanden. Und auch die folgenden zwölf Bewerber solltest du dir definitiv nicht zum Vorbild nehmen.

12 Mal Sprachlosigkeit beim Personaler

  1. Ein Kandidat, der für einen Job nicht hinreichend ausgebildet war, verkündete sein Motto wäre „Fake it until you make it“.
  2. Ein Anderer fragte den Personaler frech, ob dieser überhaupt für seinen Job qualifiziert wäre.
  3. Auch der Bewerber, der nach einem Cocktail fragte, hat den Job wohl nicht bekommen.
  4. Eine Verbindung zum Interviewpartner zu finden ist wichtig, aber die Frage, ob man den Kaffee des Gegenübers kosten dürfe, ging dann doch zu weit.
  5. Ein wenig unvorbereitet wirkte der Bewerber, der den angestrebten Job in der Regierung als „irgendwas politisches“ bezeichnete.
  6. Und apropos Politik: Ein Amerikaner zitierte in seinem Jobinterview unentwegt den früheren Präsidenten Eisenhower. Dabei vergaß er aber über seine berufliche Qualifikation zu sprechen.
  7. Ein weiterer Kandidat hätte sich mehr Gedanken um sein Outfit machen sollen, anstatt in Hausschuhen zu erscheinen (wobei Birkenstock-Schlappen derzeit ja als probates Outfit gelten).
  8. Zugegeben, dieser Bewerber hat die Stelle bestimmt nur nicht bekommen, weil der Chef es mit der Angst zu tun bekam: Er erschien nämlich im Darth Vader Kostüm zum Gespräch.
  9. Eine meditative Phase hatte wohl unsere Nummer 9. Sie verbrachte nämlich die ersten fünf Minuten des Gesprächs mit dem Kopf auf dem Tisch.
  10. Ein lieb gemeintes Geschenk kam beim Personaler nicht gut an. Dabei brachte ihm der Bewerber extra einen Kürbis mit, der gute Energie übertragen sollte.
  11. Diesem Kandidaten wurde ein simpler Handgriff zum Verhängnis: Als er seinen Schlüssel aus der Tasche zog, folgte diesem sogleich ein Tütchen mit Drogen.
  12. In Disneyfilmen lösen Lieder oft Probleme. Bewerber Nummer 12 konnte aber mit seiner Gesangseinlage im Bewerbungsgespräch leider nicht punkten.

Noch ein paar ernst gemeinte Fehler, die dich die Stelle kosten können

Neben diesen, zugegeben, komplett absurden Fällen, gibt es aber tatsächlich Fehler, die Personalern negativ auffallen. So wird einigen Bewerbern die ständige Erreichbarkeit zum Verhängnis, indem sie im Gespräch ein Telefonat annehmen oder simsen. Und auch den Unterschied zwischen selbstbewusst und arrogant solltest du kennen. Letzteres ist nämlich ein klares Ausschlusskriterium, ebenso wie das Lästern über ehemalige Arbeitgeber. Außerdem solltest du eine gewisse Etikette wahren. Kleide dich also nicht zu leger und fluche nicht, solltest du dich einmal verhaspeln.

Nicht zu vernachlässigen ist auch deine Körpersprache. Dein Interviewpartner bemerkt es, wenn du keinen Augenkontakt suchst und nicht einmal lächelst. Klingt banal, aber in über 60 Prozent der Fälle kostet dich dies die Stelle. Genauso wichtig ist es auch, dass du dich um eine aufrechte Haltung bemühst. Und etwas in den Händen zu halten, damit du nicht beginnst wild zu gestikulieren, ist in Ordnung. Nur solltest du nicht zu viel an besagtem Gegenstand herumfummeln und dein Gegenüber damit ablenken. Und ein letztes Wort: Dich über Unternehmen und Branche zu informieren, wird in jedem Bewerbungsgespräch vorausgesetzt. Doch solltest du eine Frage nicht beantworten können, dann steh dazu. Nicht so wie ein anderer Bewerber, der fast jede Frage erstmal via Smartphone bei Google eintippte.

Über Michelle Winner

Michelle Winner

Michelle Winner studiert Anglistik und Germanistik an der Uni Hamburg. Nachdem sie in einer Lokalzeitung und im Eventbereich Erfahrungen gesammelt hat, unterstützt sie nun seit 2017 die Redaktion und schreibt für das OnlineMarketing.de Karrieremagazin über Themen rund um den Büroalltag.

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