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Digitalpolitik
Über 2 Millionen Werbeanzeigen abgelehnt: Facebook verschärft Maßnahmen gegen Wahlmanipulation
© Glen Carrie - Unsplash

Über 2 Millionen Werbeanzeigen abgelehnt: Facebook verschärft Maßnahmen gegen Wahlmanipulation

Caroline Immer | 19.10.20

Facebook greift kurz vor den US-Wahlen noch einmal härter gegen Werbung, welche das Wahlverhalten beeinflussen könnte, durch.

Der dritte November, und damit das Datum der 59. Präsidentschaftswahl in den USA, rückt immer näher. Auch wenn Joe Biden in aktuellen Umfragen ganze zehn Prozentpunkte vor Amtsinhaber Donald Trump liegt, ist noch längst nicht alles entschieden. Denn kurz vor der Wahl kann noch viel passieren. Das scheint auch Facebook begriffen zu haben. Denn die Plattform hat nun angegeben, dass sie gegen mögliche Beeinträchtigungen des Wahlverhaltens nun noch strenger vorgehen will, wie Engadget berichtet.

Ein großes Team für weitreichende Maßnahmen

Konkret bedeutet das Folgendes: Facebook hat 2,2 Millionen Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram abgelehnt, die laut Einschätzung Facebooks beabsichtigten, die Wahl zu behindern. Darüber hinaus hat die Plattform etwa 120.000 Beiträge aus diesem Grund entfernt. Außerdem wurden ganze 150 Millionen Posts mit einer Warnung versehen. Für diese Maßnahmen ist bei Facebook ein Team von 35.000 Mitarbeitenden, welche sich um die Sicherheit der Plattform kümmern, zuständig. Das erzählte Nick Clegg, Facebooks Vice President of Global Affairs, gegenüber der französischen Zeitung Le Journal du Dimanche. Darüber hinaus gäbe es Unterstützung durch Partnerschaften mit 70 spezialisierten Medienunternehmen, welche beim Faktencheck helfen würden.

Facebook bemüht sich – doch wird das reichen?

Schon Anfang September verkündete Facebook, dass es mehr Maßnahmen für die Verhinderung von Wahlmanipulation ergreifen will. Dazu gehöre etwa, eine Woche vor der Wahl keine politischen Anzeigen mehr zuzulassen. Außerdem begrenzte das soziale Netzwerk ab dem 24. September die Möglichkeit der Weiterleitung von Nachrichten im Messenger auf maximal fünf Empfänger. Dadurch solle die Verbreitung unerwünschter Inhalte eingeschränkt werden. Facebook scheint damit deutlich besser auf mögliche Beeinflussungen der Wahl vorbereitet zu sein als 2016. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Facebook alle Versuche, die Wahl zu manipulieren, verhindern können wird. Fraglich ist auch, ob die Plattform diesbezüglich wirklich alles in ihrer Macht Stehende umsetzt.


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