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Apple erhöht Anfang Oktober die Preise im App Store

Apple erhöht Anfang Oktober die Preise im App Store

Larissa Ceccio | 21.09.22

Bereits am 5. Oktober werden die Preise für Apps und In-App-Käufe im Apple App Store erhöht. Wir zeigen, mit welchen Kosten du rechnen musst.

In einer Mail an registrierte Entwickler:innen und in einem Blogpost kündigt Apple an, dass der Einkauf von Apps im App Store ab dem 5. Oktober teurer werden wird. Apple plant, die Preise in verschiedenen Ländern, einschließlich Euro-Ländern, zu erhöhen – im Schnitt sollen Apps dann 20 Prozent mehr kosten. Die Ursache für die Erhöhung in der Euro-Zone dürfte der schwache Wechselkurs sein. In Vietnam spiegeln diese Erhöhungen auch neue Vorschriften für Apple wider, geltende Steuern zu erheben und abzuführen, nämlich die Mehrwertsteuer (VAT) und die Körperschaftssteuer (CIT) mit jeweils fünf Prozent.

So viel musst du für Apps im Apple Store draufzahlen

Apps, die bislang 0,99 Euro kosteten, kosten ab dem 5. Oktober 1,19 Euro. Alle weiteren Preisstufen werden ebenfalls nach diesem Schema angepasst. Die Erhöhung um 20 Prozent betrifft auch In-App-Käufe, jedoch keine Abonnements, die in Apps getätigt werden können. Apples eigene Dienste, etwa Apple TV+ oder Apple Music, sind hingegen nicht von der Preiserhöhung betroffen und werden somit auch nicht teurer.

Ursachen für die Preiserhöhungen um 20 Prozent

Apple selbst erklärt den Anstieg der Preise im Apple Store nicht. Ursächlich dürften wahrscheinlich die Wechselkursveränderungen in den vergangenen Monaten sein. Der Euro beispielsweise ist auf den tiefsten Stand seit zwei Jahrzehnten gefallen: Noch im September 2021 gab es für einen Euro 1,18 US-Dollar, inzwischen liegen beide Währungen gleichauf. Auch die hohe Inflation, der Anstieg der Zinssätze und die gestiegenen Energiepreise spielen wahrscheinlich mit hinein. Neben Euro-Ländern erhöht Apple auch in Chile, Ägypten, Japan, Malaysia, Pakistan, Polen, Südkorea, Schweden und Vietnam die Preise.

Entwickler:innen gehen die Preiserhöhung automatisch mit

Die Kosten für Apps und In-App-Käufe erhöhen sich automatisch, da Entwickler:innen bei der Bepreisung aus von Apple vorgegeben Preisstufen auswählen und keine individuellen Preise einstellen können. Diese sogenannten Tiers unterstützen dabei, dass Apps in unterschiedlichen Währungen jeweils ungefähr das Gleiche kosten. Jedoch haben Entwickler:innen die Möglichkeit, Apples Preiserhöhungen nicht zu unterstützen, hierfür stehen alternative Tiers zur Verfügung. Demnach ist es möglich, dass bestimmte Apps ihre Preise – von beispielsweise 0,99 Euro – beibehalten.

Gibt es ein Zurück zu den jetzigen Preisen?

Apples iPhone 14 mitsamt aller Varianten ist deutlich teurer als vergangene Modelle, da das Unternehmen die Hardwarepreise erhöht hat. Im Schnitt stiegen die Preise um satte 14 Prozent im Vergleich zu den Geräten aus dem Vorjahr, beispielsweise liegen die Kosten für das iPhone 14 Pro Max bei mindestens 1.449 Euro – und damit 16 Prozent höher als das vorherige Modell. Befürchtungen, dass Apple nun stets höhere Preise ansetzen wird, wurden laut. Doch im Fall des App Stores kommt es immer mal zu Fluktuationen: Vor dem August 2021 waren die Preise beispielsweise schon einmal höher, wurden dann aber wieder gesenkt – die Tier 1 unterschritt damals wieder die Ein-Euro-Schwelle und lag vorher bei 1,09 Euro. Somit gibt Apple bessere Wechselkurse durchaus an Kund:innen weiter.

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