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Branding
Finde deine Brand Voice auf Twitter

Finde deine Brand Voice auf Twitter

Aniko Milz | 08.01.21

Brauchst du ewig, um Tweets zu formulieren, weil du dir unsicher bist, wie du deine Marke am besten rüberbringst? Wir erklären, wie du deine Brand Voice etablierst.

Vor Kurzem teilte Twitter einige Tipps für Unternehmen, die 2021 daran arbeiten möchten, ihre Brand Voice auf Twitter zu stärken. Die kurzen und meist schnell verfassten Tweets eignen sich ideal, um Updates zu geben, neue Produkte anzukündigen oder vorzustellen, aber auch, um ernstere Themen anzusprechen. Wie das geschieht, hängt jedoch ganz von der Brand Voice ab.

Aussagekräftig durch die Zeichenbegrenzung

Die Brand Voice, so Twitter, beruht auf den drei Cs:

  • concise (prägnant)
  • clear (deutlich)
  • conversational (unterhaltend)

Diesen Tweet von Evolved Chocolate nennt Twitter als Beispiel für das erste C. Mit nur wenigen Zeichen, ohne Emojis oder Bilder veröffentlichte der Account diesen einfachen Satz, der perfekt zur Brand Voice des Unternehmens passt.


Der Tweet von Kendra Scott hingegen sagt ganz klar, was Sache ist und fordert mit einem CTA Follower zu einer Handlung auf.


Workable hingegen spricht ein B2B-Publikum an und tritt etwas anders auf. Mit einer Umfrage schafft man Interaktion und startet idealerweise eine Konversation.

Worksheets zur Ausarbeitung

Tweets müssen sich von Natur aus klar ausdrücken, schließlich steht nur eine begrenzte Zeichenzahl zur Verfügung. Follower möchten auf einen Blick sehen, welche Message in dem Tweet rübergebracht werden soll. Eine Konversation anzuregen und in wenigen Zeichen eine Brand Message rüberzubringen, ist gar nicht so einfach. Als Unterstützung liefert Twitter nicht nur diese Tipps, sondern außerdem ein Worksheet, das direkt bei der Umsetzung hilft. Im ersten Punkt wird man aufgefordert, Worte, Inhalte und Emojis zu definieren, die zur Brand Voice gehören. In einem zweiten Schritt werden die definiert, die auf keinen Fall verwendet werden sollen:

Looking at your wider brand guidelines, industry, and company values, come up with a list of topics, themes, words – even emojis – to avoid. Clear limits help to outline a safe space for creativity.

Neben Tipps – wie viel Übung und einer Analyse der Konkurrenz – fordert Twitter zudem dazu auf, sich das eigene Unternehmen als Person vorzustellen. Schließlich lesen die meisten User Tweets als etwas, das eine Person und kein Unternehmen geschrieben hat. Einige der Punkte sind etwas fragwürdig („if your brand was a person the background image on their desktop would be… / their most-called phone number is their…“), doch grundsätzlich ist es nicht schlecht, sich eine Person hinter dem Account auszudenken, die in Einklang mit dem steht, was das Unternehmen verkörpern soll. Wer noch dabei ist, seine Brand Voice zu entwickeln, findet in Twitters Tipps einige sinnvolle Anregungen, um einen Prozess in die richtige Richtung zu starten.

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