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Muse bekommt Voice Feature und Expressive Avatars: Aufgaben einfach im Gespräch erledigen

Muse bekommt Voice Feature und Expressive Avatars: Aufgaben einfach im Gespräch erledigen

Niklas Lewanczik | 06.11.26

Mit Muse Voice können User Vorstellungsgespräche simulieren, Rezepte beim Kochen verfolgen oder Pläne schmieden und das sogar unterwegs. Muse arbeitet dabei im Hintergrund und der Avatar reagiert mit Gestik und Mimik passend zur Situation. Auch andere AI Assistants rüsten derweil auf.

Der frisch gebackene Formel 1-Weltmeister Andrea Kimi Antonelli und die Emmy-nominierte Autorin und TV-Köchin Kristen Louise Kish machen in einem ausführlichen Werbe-Clip vor, wie es geht: Die beiden nutzen Metas AI Agent Muse mit der neuen Voice-Funktion gleich für mehrere Zwecke. Sie setzen auf die Konversation mit der KI, um das Heimweh zu überwinden und Rezepte zu ermitteln, um Kontakt zum passenden Restaurant – in diesem Fall der Köchin – herzustellen und einen Foodtruck über den Facebook Marketplace ausfindig zu machen. Dabei benötigen sie ihre Hände nicht, können ganz im Sinne des Multitaskings mit Muse auf dem Smartphone sprechen.

Metas Muse führt die neue Voice-Funktion zusammen mit sogenannten Expressive Avatars ein. Die personalisierten Avatare der User, die mit einem Namen versehen und nicht zuletzt visuell angepasst werden können – man schaue auf die Italienflagge auf Antonellis Avatar-Cap –, sollen im Gespräch mit Gesten und Gesichtsausdrücken auf das Gesagte reagieren. Das Feature soll die Arbeit mit dem Agent noch einfacher machen und den Austausch angenehmer. Dabei stellt Meta viele Nutzungskontexte in Aussicht und liefert Usern dazu die Möglichkeit, das Gespräch mit dem passenden Vibe oder der passenden Stimme aufseiten der KI zu kombinieren.

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Während Metas Erfolgs-Agent Muse im wahrsten Sinne des Wortes von sich reden macht, erhalten die KI-Dienste Claude und Perplexity ebenfalls neue Features, die dem Namen KI-Assistenz alle Ehre machen.



Meta Muse ist da:
Persönlicher AI Agent mit Avatar und WhatsApp-Nutzung

blauer Hintergrund, AI Modified-Logo, Smartphone Mockup mit Muse Agent und Einkaufs-interface, Interface mit Tipps von Muse
© Meta via Canva


So nutzt du Muse Voice für Multitasking und Brainstorming: Mobil, im Web und auf dem Mac verfügbar

Muse Voice wurde bereits im September auf der Meta Connect als Echtzeitkonversation mit dem Agent vorgestellt. Jetzt wird die Option auf Mobilgeräten, auf dem Desktop und mobil ausgerollt, damit User auf vielen Geräten direkt Zugriff erhalten. Für AI Glasses und Muse Charm kommt die Funktion demnächst. Allerdings kommt die Voice-Funktion zunächst nur in die USA.

User können zur Nutzung dieses Features einfach auf das Telefon-Icon am oberen rechten Rand in der Muse App tippen und ein Gespräch starten. Hierbei können sie aus verschiedenen Stimmen auswählen, wie Instagram-Chef Adam Mosseri erklärt. Ihm zufolge soll die Konversation mit Muse mehr natürlichen Gesprächscharakter vermitteln als etwa ein Chat mit dem Agent.

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Muse kann im Voice-Kontext zudem bestimmte Atmosphären ins Gespräch einfließen lassen. Dazu zählen Optionen wie der Flair aus New York oder der hartgesottene Ton eines Piraten. Passend zur Wahl der Stimme und Atmosphäre sowie zum Gesprächskontext soll Muse dann gestisch und mimisch auf das Gesagte reagieren.

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Der Konversationskontext kann diverse Themen betreffen. User können sich einfach nur mit Muse unterhalten und Fragen stellen. Möglich ist zum Beispiel auch, mit Muse ein anstehendes Vorstellungsgespräch zu üben – und vom Agent eine Mail an das Recruitment Team schicken zu lassen.

Muse übt Vorstellungsgespräche mit dir, © Meta, Smartphone mit Muse Interface und Voice-Funktion
Muse übt Vorstellungsgespräche mit dir, © Meta

Metas AI-Chef Alexandr Wang wiederum gibt auf Threads ein – wohl fiktives – Beispiel preis, in dem er sich auf eine Konversation mit dem Chef vorbereiten möchte.

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Im Voice-Modus können die User mit Muse aber auch Rezepte durchsprechen, um mit freien Händen zu kochen, Trips und Events planen, klassisches Brainstorming betreiben und dabei noch andere Sachen erledigen. Muse läuft im Hintergrund weiter.

Grenzen der Nutzung und Gebot der Vorsicht

Der Echtzeitkonversation mit dem Agent, die sogar Unterbrechungen erlaubt, dürften indes Grenzen gesetzt sein, die sich an den Meta-Gemeinschaftsstandards und ergänzenden Nutzungsbedingungen von Muse orientieren. Meta behält sich das Recht vor, einzelne Anfragen nicht zu bedienen oder Handlungen zu überwachen, etwa aus Gründen der Absicherung von Compliance und Sicherheitsregeln. In diesem Kontext steht Metas Ermessen im Zentrum.

User sollten ohnehin Vorsicht bei den Gesprächen mit Muse walten lassen. Auch wenn die niedlich designten Avatare mit an Menschen erinnernden Gesten und Gesichtsausdrücken reagieren, mit empatischer Stimme Tipps geben und sich mit dir unterhalten: Sie sind Teil eines AI-Dienstes des Megakonzerns Meta und können diverse Daten weitergeben. Zuletzt kam es bereits zu einem Datenleck bei Muse, das tausende Privatinformationen der Öffentlichkeit preisgab.



Datenleck bei Meta Muse:

Tausende KI-Chats öffentlich auffindbar

Blaues Muse-Logo auf hellem Hintergrund. Metas KI-Agent steht wegen öffentlich auffindbarer KI-Chats in der Kritik.
© Meta via Canva


Teammates für Perplexity und Finanzhilfe in Claude: Die KI-Konkurrenz rüstet ebenfalls auf

Ein weiteres hilfreiches Feature für AI User, das ebenso nur in den USA startet, liefert Anthropics Claude. Mit der neuen Betaversion von Personal Finance können die User Finanzkonten mit der KI-Assistenz verknüpfen und Fragen an diese stellen oder sich beraten lassen. Claude kann nur Informationen lesen, nicht für die User agieren, schreibt Anthropic. Das Feature kommt zuerst für Pro, Max und Ultra User und soll wie gewohnt nicht durch Ads und gesponserte Empfehlungen beeinträchtigt sein.

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Der KI-Dienst Perplexity wiederum stellt aktuell das Feature Teammates vor. Dieses kommt zunächst nur für Max-Abonnent:innen. Teammates können als digitale Helfer:innen diverse Arbeiten für User übernehmen und verknüpfte Apps bedienen, Computer Use einsetzen und auf Skills und Memory zurückgreifen. Sie brauchen keine neuen Prompts, um auf einzelne Veränderungen zu reagieren und arbeiten proaktiv. Diese Teammates können Usern sogar via Slack Nachrichten schreiben. Jeder Teammate arbeitet dabei in einer eigenen Umgebung mit konkreten Vorgaben und Erlaubnissen der User.

Im Zeitalter agentischer KI-Nutzung rüsten die Tech-Unternehmen zusehends auf. User können auf umfangreiche Feature-Portfolios zugreifen und personalisierte Agents für ihre Zwecke einsetzen. Die Interaktion per Sprache wird hierbei mehr und mehr zu einem gängigen Element der Nutzung.



ChatGPT Voice greift jetzt auf Apps zu und erledigt Aufgaben in Work per Sprache

ChatGPT Voice mit dem Hinweis „Now able to get stuff done“ in einer Küchenszene.
© OpenAI/YouTube


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