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Netflix erhöht kräftig die Preise

Netflix erhöht kräftig die Preise

Niklas Lewanczik | 04.09.26

Die Netflix-Preise werden für alle Abonnements in Deutschland deutlich erhöht. Ein Abo wird sogar 40 Prozent teurer. So hoch sind die neuen Kosten. Bestandskund:innen warten nun gespannt auf Nachricht.

Diese Entwicklung von Netflix dürfte den Usern gar nicht gentlemanlike vorkommen. Pünktlich zum Start der zweiten Staffel von Guy Ritchies Serienadaption The Gentlemen steigen die Preise des Streaming-Dienstes. Und diese Preissteigerung hat es in sich, vor allem für Kund:innen mit dem werbegestützten Abonnement.



Netflix zeigt bald auch Videos von BuzzFeed, Condé Nast und Co.

– und das aus gutem Grund

Netflix Logo auf Gebäude
© Venti Views – Unsplash


So teuer ist Netflix jetzt in Deutschland: Auch für Zusatzmitglieder musst du mehr zahlen

Die Abonnements von Netflix kosten jetzt auch hierzulande deutlich mehr. Jedes Abomodell wird um zwei Euro teurer.

  • Das Standardabo kostet fortan 15,99 Euro pro Monat statt 13,99 Euro.
  • Das Premium-Abonnement kostet künftig 21,99 Euro statt 19,99 Euro pro Monat.
  • Und das Abonnement mit Werbung kostet statt 4,99 nunmehr 6,99 Euro pro Monat.

Beim werbegestützten Abo fällt die Preissteigerung prozentual besonders ins Gewicht: 40 Prozent müssen Kund:innen mehr zahlen. Für Zusatzmitglieder außerhalb des eigenen Haushalts, die Abonnent:innen in ihrem Abonnement mitaufnehmen möchten, werden im Werbeabonnement jetzt 4,99 Euro veranschlagt. In den anderen Aboversionen kostet diese Ergänzung 5,99 Euro pro Monat. Das ist jeweils ein Euro mehr als zuvor.

Die gute Nachricht für Bestandskund:innen ist, dass diese noch nicht über eine Preiserhöhung informiert wurden – zumindest bisher. Die erhöhten Preise gelten also zunächst für Neukund:innen. Doch auch bestehende User dürften diese bald zahlen müssen. Netflix muss sie aber aktiv um Zustimmung zur Erhöhung bitten. Wird diese nicht gegeben, endet das Abonnement. Eine einseitige Preiserhöhung des Streaming-Dienstes ohne Zustimmung ist nicht rechtens, entschied die Gerichtsbarkeit in Deutschland. Dennoch bleibt für Netflix User nur die Wahl, mehr für die Abos zu bezahlen oder sich nach Alternativen umzusehen.

Derweil plant Netflix mit zunehmenden Einkünften, auch aus Werbung. Im zweiten Quartal lag der Umsatz bei 12,6 Milliarden US-Dollar. Netflix verzeichnet etwa 330 Millionen zahlende Haushalte mit Abonnement.



Netflix plant mit 3 Milliarden US-Dollar Ad-Umsatz und bekommt neues App Layout

Netflix-Logo auf weißer Konstruktion am Dach
© Netflix via Canva


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