Technologie
3 Features für mehr WhatsApp-Schutz: Mehr Passkeys und Passwörter statt PINs

3 Features für mehr WhatsApp-Schutz: Mehr Passkeys und Passwörter statt PINs

Niklas Lewanczik | 26.08.26

WhatsApp liefert neue Sicherheitsvorkehrungen, die deinen Account sicherer denn je machen und dich vor unerwünschten Gesprächen schützen.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist einer der wichtigsten Schutzmechanismen auf WhatsApp. Die Verschlüsselung sorgt für eine sichere Kommunikation über Formate hinweg und schafft für über drei Milliarden User einen standardmäßigen Sicherheitsrahmen. Aufbauend auf der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung liefert WhatsApp nach dem noch jungen Scam Alert Feature jetzt drei neue Funktionen, die deinen Account besonders gut absichern. Außerdem erhältst du bei WhatsApp-Anrufen mehr Kontext, ehe du wirklich rangehst.



Scam Alert:

WhatsApp lässt KI direkt auf dem Handy nach Scams suchen

WhatsApp Logo mit Hinweis auf Scam Alert und den Schutz der Privatsphäre durch lokale KI-Verarbeitung
© WhatsApp via Canva


Diese Kern-Features sind neu: Verifizierung, Passkeys und Anruf-Check optimiert

Eine der Neuerungen betrifft die Calls auf WhatsApp. Wenn dich jemand mit unbekannter Nummer anruft, sollst du künftig vorab sehen können, ob die Nummer aus einem anderen Land stammt oder ob du in einer gemeinsamen Gruppe mit der Person bist. Kannst du den Anruf gar nicht zuordnen, solltest du zweimal überlegen, ob du rangehst. Denn auch via WhatsApp können Betrüger:innen anrufen und auf Dringlichkeit setzen. Diese Funktion kommt zunächst für Android-Geräte.

Auf Nummer sicher gehen können die User auch dank der neuen Passkey-Regelung. Sie können neuerdings mehrere Passkeys hinterlegen. Das kann vor allem helfen, wenn ein Android- und ein iOS-Gerät benutzt werden. Über eine Milliarde Menschen haben ihren WhatsApp-Konten schon einen Passkey hinzugefügt, um mehr Sicherheit für das Konto zu fördern. Damit können sie sich per Fingerabdruck, Face ID oder einen Code für die Bildschirmsperre bei WhatsApp anmelden. So lässt sich laut WhatsApp die eigene Identität am schnellsten und sichersten verifizieren, auch ohne Codes oder PINs.

Auf Threads ansehen

Auf PINs müssen WhatsApp User bei der Verifizierung in zwei Schritten ebenfalls nicht mehr setzen. Denn fortan sind für diesen Bereich auch individuelle Passwörter eine Option. Im Blog Post erklärt WhatsApp:

[…] Bisher bestand die PIN aus sechs Ziffern. Jetzt verwenden wir stattdessen ein vollständiges Passwort: Es ist länger, alphanumerisch und enthält sogar Sonderzeichen, damit man es noch schwieriger erraten kann. Wenn du bisher ‚123456‘ verwendet hast, ist das ein guter Zeitpunkt für ein Upgrade.

Neue Sicherheitsfunktionen auf WhatsApp, © WhatsApp
Neue Sicherheitsfunktionen auf WhatsApp, © WhatsApp

Die neuen Funktionen werden schrittweise eingeführt und sollten bald für alle User bereitstehen.



WhatsApp führt Admin-Profile ein und könnte Payments nach Deutschland bringen

WhatsApp App Icon auf schwarzem Hintergrund
© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva


Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*