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Metas AI-Vorstoß: AI-Agent-Plattform Hatch und Modell Watermelon vor dem Start

Metas AI-Vorstoß: AI-Agent-Plattform Hatch und Modell Watermelon vor dem Start

Niklas Lewanczik | 25.08.26

Die Consumer-Agent-Plattform Hatch soll in den nächsten Wochen ausgerollt werden und diverse Einsatzfelder für einen stolzen Preis abdecken. Das KI-Modell Watermelon soll folgen und jüngere Optionen wie Muse Spark 1.2 und Muse Glimmer ergänzen.

The AI that actually does things,

das ist der Claim von OpenClaw. Dabei handelt es sich um einen persönlichen AI Assistant, den User in verschiedenen Systemen mithilfe ihrer Messaging-Dienste wie WhatsApp, Telegram und Co. verwalten können. Inzwischen gibt es OpenClaw schon als App, der Macher Peter Steinberger hat sich dem KI-Unternehmen OpenAI angeschlossen und NVIDIA hat mit NemoClaw eine an OpenClaw angelehnte KI-Agent-Plattform im Open-Source-Rahmen bereitgestellt.

Auch Meta arbeitet seit einiger Zeit an einer eigenen AI-Agent-Plattform. Schon im Frühjahr gab es Hinweise darauf. Die Plattform wird intern Hatch genannt. Jetzt dürfte es nicht mehr lange dauern, ehe Hatch für die Öffentlichkeit verfügbar ist. Laut The Information steht ein Launch ebenso bevor wie der für ein neues KI-Modell.



Meta entwickelt Allround Agent Hatch und KI-Shopping-Features für Instagram

Meta AI-Logo vor hellem Hintergrund mit Gradient
© Meta via Canva


Metas teurer Agent-Fahrplan: Hatch und WhatsApp-Integration als nächste Updates

Schon Ende August oder Anfang September könnte Hatch, gegebenenfalls dann auch unter anderem Namen, starten. Das berichtet The Information unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen. Offiziell hat sich Meta dazu noch nicht geäußert. Wie The Information schon vor Monaten anführte, könnte Meta rund 200 US-Dollar pro Monat als Kostenpunkt für Hatch veranschlagen. Für diesen Preis erhalten die User ein umfassendes Nutzungsportfolio.

Auf Threads ansehen

Hatch soll unter anderem agentisch Software Tools bedienen und erstellen können, Mails versenden und Kalendereinträge planen. Zudem sind personalisierte Skills einsetzbar. Dazu können User Third-Party-Dienste wie DoorDash, Etsy, Reddit, Yelp und Microsoft Outlook verknüpfen. Das umfassende Dashboard soll diverse Aufgabenprofile bedienen können.

Neben den Verknüpfungen zu verschiedenen Diensten soll eine WhatsApp-Integration geplant sein. Diese würde es den Usern erlauben, ihre Third Party AI Agents mit der Messaging App zu verbinden, um dort mit ihnen zu arbeiten. Ein erster Testlauf soll noch Ende August starten.

Mehr KI-Modelle zur Auswahl bei Meta

Des Weiteren ist ein neues KI-Modell Metas in Arbeit, das bis dato den Namen Watermelon trägt. Es könnte laut The Information schon im Oktober ausgerollt werden. Allerdings gibt es zu diesem Modell bisher kaum Informationen. Es ist also nicht klar, ob es als Ergänzung zur Muse Spark-Reihe kommen soll oder ein eigenständiges KI-Modell daneben sein könnte.

Zuletzt hat Meta die eigene KI-Modellstruktur insofern erweitert, als mit Muse Glimmer ein großes Open-Source-Modell bereitgestellt wurde, das lokal und kommerziell nutzbar ist. Zuvor launchte der Konzern beispielsweise die Modellreihe Muse mit Modellen wie Muse Image, Muse Spark 1.1 und neuerdings Muse Spark 1.2 sowie Muse Code als Coding Harness.

Die Zukunft ist für alle,

betont Meta CEO Mark Zuckerberg in seinem jüngsten Text, der die Branche und alle Digital-User auf eine positive AI-Zukunft einstimmen soll. Ihm zufolge wird die sogenannte „Superintelligence“ zu einer der wichtigsten Technologien der Geschichte avancieren. Dazu sollen Metas diverse KI-Systeme, -Modelle und -Tools beitragen. Allerdings stehen sie in einem erbitterten Konkurrenzkampf mit den Lösungen von OpenAI, Google und Co.



Meta bringt Muse Spark 1.2 und Muse Code als Coding Harness

Meta-Schriftzug neon, pinkfarben,
© Penfer – Unsplash


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