SEO - Suchmaschinenoptimierung

Wie gehe ich mit Googles Hummingbird um?

Seit dem Hummingbird-Update müssen Marketer auf bestimmte Dinge achten. Die Inhalte der Seiten sind wesentlich wichtiger geworden.

costarica_cloudforest_monteverde_752147_o (1)

(c) flickr / Clearly Ambiguous

SEOs müssen sich seit dem Hummingbird-Update von altmodischen Optimierungstechniken verabschieden. Stattdessen wird hochwertiger Content immer wichtiger, um gut gerankt zu werden.

Anzeige:

Vikram Bhaskaran, Director Marketing bei Freshdesk:

Building algorithms that allow search engines to think like consumers becomes the holy grail. Marketers must create content for a specific type of customer. That will optimize brand Web sites to land for specific consumers in the No. 1 position.

Um gute Inhalte zu produzieren, muss man sich also noch mehr in Googles Denkweise und die der User hineinversetzen. Auch die Spezialisierung auf eine bestimmte Zielgruppe soll fortan Vorteile haben.

Die Qualität der Suchmaschine steigt

Laut einigen Suchmaschinen-Fachmännern indiziert Google Websiten fortan eher auf Inhalte und weniger nach Keywords. Die Semantik hat eine wesentlich größere Bedeutung (wir berichteten). Die Reaktionen auf diese Ankündigungen waren ein wenig von Angst geprägt. Die Websiten-Betreiber befürchten, dass der Traffic sich verringern könnte. Dies kann tatsächlich in manchen Fällen passieren, dafür wird der Wert jedes Besuchers aber höher sein, denn die Qualität der Suche auf Google hat zugenommen. Chris Marentis, CEO beim digitalen Marketing-PRovider Surefire Social:

Build pages in the way that answers questions using subject, predicate, and object Marentis said. Use objects, images, and videos, and with the correct semantic structure the content will get grabbed into features like Google Carousel.

Hummingbird geht Milliarden von Websiten durch und sucht die Inhalte raus, die seiner Meinung nach die besten Antworten auf mögliche Fragen beziehungsweise Wortkombinationen von Usern liefern. Diese Seiten werden dann höher gerankt, als welche mit schlechten Keywords. Das Programm funktioniert mit Knowledge Graph, einem System, das Menschen, Orte und andere Dinge verbindet. Es reagiert vermehrt auf zusammenhängende Wörter. Vorher suchte Google nach Keywords wie beispielsweise “Kundenservice”, nun gibt es wesentlich detaillierte Ergebnisse, da die Suchmaschine z.B. auch nach “wie kann ich einen besseren Kundenservice bieten?” suchen kann (lese hierzu mehr in diesem Artikel).

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

Ein Gedanke zu „Wie gehe ich mit Googles Hummingbird um?

  1. Michael Marheine

    Ich finde den Artikel ja relevant und auch zum aktuellen Zeitpunkt recht nach am Thema, aber ich hab’ da noch eine Bemerkung loszuwerden!

    Es gab noch nie was Wichtigeres als Inhalte, eben Content! Die Diskussion wird völlig neben der Spur geführt, denn selbst in der Schule haben wir nur für die Inhalte des Aufsatzes unsere Punkte erhalten. Abschreiben war auch damals nicht erlaubt und nur Bla-Bla wurde damals mit wenigen Punkten bedacht.

    Gute Noten hat es nur gehagelt, wenn man in geraden Sätzen auch guten Inhalt, Phantasie, Inspiration, neue Gedanken etc. aufführen konnte. Was bitte ist an dieser aktuellen Google-Update-Geschichte neu? Nichts!

    Wer seinen Blog nur führt, um Buchstabensalat rein zu setzen, der wird scheitern. Wer abschreibt, ebenfalls, wer nur mal so eben einen Text zu einem Thema einstellt, der befasst sich also auch nicht wirklich mit dem Thema, sondern nur mal – eben einmal – mit diesem Thema. Der bietet aber zu dem Thema nicht kontinuierlich relevante Inhalte.

    Wer einen blog füllt mit irrelevantem Inhalt, der wird abgestraft durch Google – hinsetzen 6!

    Ganz einfach, aber unserer Gesellschaft längst bekannt! Wo also liegt das Problem an diesen Updates? Es liegt daran, dass es zu viele Autoren gibt, die sich gerne wenig Arbeit machen und schlecht recherchieren oder gar nicht gerne mit Texten umgehen. Man sollte wissen, worüber man anderen schreibt, zumal man denen ja sagen will, dass das alles Relevantes an sich hat.

    Die Qualität wird letztendlich bleiben, alles andere verschwinden. Alles gut – Punkt!

    Michael Marheine

    Autor Michael Marheine bloggt auf diversen eigenen Plattformen zu den Themen Social Media und Online-Marketing sowie E-Mail-, Video-, Affiliate- und Mobile Marketing etc. wie bspw. auf http://www.social-media-online-marketing.com

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *