Werbung: Persönliche Empfehlungen sind am wichtigsten

Frische Umfrage-Ergebnisse

Wenn es um Tipps zum Produktkauf geht, vertrauen die meisten Menschen immer noch ihrem persönlichen Umfeld.

Im Rahmen einer Studie der Nielsen Global Survey zum Thema „Vertrauen in Werbung“ gaben 88 Prozent der Befragten an, die Empfehlung von Bekannten sei die Werbe- bzw. Kommunikationsform, der sie am meisten vertrauen. Bemerkenswert: 64 Prozent bezeichneten Online-Konsumentenbewertungen als vertrauenswürdig. Das reicht für Rang zwei.

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Wie Nielsen berichtet, vertraut die Mehrheit der Befragten immer noch der klassischen Werbung wie TV- und Radiospots, Anzeigen und Außenwerbung. Björn Sprung, Director bei NM Incite, erklärt: „Aufgrund ihrer unvergleichlich hohen Reichweite wird klassische Werbung auch in Zukunft eine primäre Methode bleiben, wie Unternehmen ihre Zielgruppen erreichen. Unternehmen, die erfolgreich werben möchten, sollten dennoch verstärkt nach Wegen suchen, wie sie sich besser mit ihren Verbrauchern vernetzen und in den Dialog treten können.“

Gerade im Bereich Online-Marketing gibt es noch viel zu tun. Immerhin 36 Prozent der Befragten in Deutschland vertrauen Markenwebsites, 26 Prozent glauben an E-Mail-Newsletter – aber nur, wenn sie diese auch selbst abonniert haben. Sprung hebt zudem die Bedeutung von Social Media hervor: „Für Werbungtreibende liegt das Potenzial darin, Informationen zielgerichtet zur Verfügung zu stellen und mit möglichen Präsenzen in Social Media (YouTube, Facebook) zu vernetzen.“

Nichts Neues für Fachleute, aber dennoch wichtig, dass die Unternehmen immer wieder mal darauf hingewiesen werden. Noch ein interessanter Wert: Rund 13 Prozent der Deutschen vertrauen der Werbung auf mobilen Endgeräten. Das scheint noch wenig zu sein – verglichen mit dem Rest der Welt ist das aber schon eine ganze Menge. Sprung sieht auch hier noch Möglichkeiten: „Hier kommt es entscheidend darauf an, durch gut gemachte, seriöse und zielgruppenspezifische Konzepte Vertrauen aufzubauen. Dann kann diese Werbeform gerade im Zeitalter der digitalen vernetzten Konsumenten ihr au-ßerordentliches Potenzial voll entfalten.“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.