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Trending: So findest du die richtigen visuellen Inhalte für deine Social Kanäle

Bildinhalte werden in sozialen Medien immer wichtiger. Die Trends sind dabei schnelllebig und entwickeln sich immer weiter. Wir zeigen dir, welche Bilder derzeit gut funktionieren.

© Flickr / Silke Remmery, CC BY 2.0

© Flickr / Silke Remmery, CC BY 2.0

Gerade haben wir die kreativen Trends für 2016 mit euch geteilt und gleich geht es weiter mit gut funktionieren Bildern, die ihr für eure Social Kanäle nutzen könnt.

Dank dem Aufstieg visueller Netzwerke wie Pinterest und Instagram ist der Anspruch an Fotos gestiegen. Neben einer sehr guten Qualität zählen aber auch Inhalte, die zwar keinen fotografischen Anspruch erheben, jedoch eine Story erzählen. Wir zeigen euch Bilder mit Potential.

#1 Fotos

Fotos sind nicht erst seit gestern ein großes Thema: Technisch sollte heute inzwischen fast jeder so ausgerüstet sein, dass er von überall Bilder machen kann; praktisch aber ist das Produzieren ansehnlicher Fotos gar nicht so einfach. Nicht umsonst gibt es zum Erlernen des fotografischen Handwerks ganze Standardwälzer. Aber keine Angst, grundsätzlich kann jeder mit ein bisschen Hintergrundwissen schöne Bilder schießen. Oder du bist berühmt – dann ist dein Können zweitrangig und Einblicke in dein Privatleben haben Priorität.

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Ziel auf sozialen Medien ist es, mit deinem Content herauszustechen. Wie dieser am Ende zustande kommt, ist irrelevant. Und außerdem helfen dir Apps wie Photoshop Fix oder VSCO beim Bearbeiten, so dass die Fotos im Handumdrehen fast professionell aussehen – hier musst du dich nur mit den Filtern etwas auskennen, denn diese haben unter anderem großen Einfluss auf das Engagement.

Roy Olende hat sich dem Thema auf dem Buffer Blog ebenfalls angenommen und führt Gary Vaynerchuck als Beispiel an. Egal, auf welchem Netzwerk Gary Vee, wie er sich selbst nennt, auftaucht – es gelingt ihm stets mit seinen Inhalten in kurzer Zeit viele Follower zu generieren. Auf Instagram postet er hauptsächlich zur Eigenpromotion, indem er Memes von sich selbst und Fotos, die ihn vor oder im Stadion zeigen, veröffentlicht.

garyvee

Gary hat auf Instagram über 230.000 Follower und kann hochladen, was er will. Sein Bekanntheitsgrad ist enorm hoch und er ist ein grandioser Storyteller. Im obigen Bild spannt er den Bogen zum Leben eines Entrepreneurs hinzu einem Statement gegen Fotos vom Luxus-Lifestyle. Und das in nur einem kleinen Absatz. So kann er selbst ein schlechtes Selfie vom Flughafen Terminal hochladen und bekommt dafür nahezu 5.000 Likes.

Wenn du keinen Bekanntheitsgrad besitzt, der dir über deine nicht vorhandenen Fotokünste hinweghilft, du mit deinen Fotos aber trotzdem herausstechen willst, musst du besonders sein. Mitch Oates etwa ist ein australischer Surfer. Er berherrscht sein Handwerk dabei nicht einmal sehr gut, wie er selbst von sich sagt – er ist weder Profisurfer noch sehr ehrgeizig. Aber er nimmt seine Follower auf Periscope mit ins kühle Nass und lässt sie am Surferleben teilhaben. Damit sticht er aus seiner gesamten Konkurrenz heraus. Auch auf Instagram ist er inzwischen sehr aktiv und postet Fotos seiner spannenden Abenteuer. Wenn du dein Publikum mitnimmst und ihnen Dinge zeigen kannst, die sie so noch nicht gesehen oder selbst erlebt haben, kann dich das sehr weit bringen.

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#2 Collagen

Auch Collagen sind sehr beliebt und gewinnen gerade im Food- und Health-Sektor an Auftrieb. Auf keinem der beiden Sektoren ist Celeste Barber zu verorten. Barber ist eine australische Comedian, die auf Instagram Selfies von Celebrities und It-Girls nachstellt, wobei sie sich am liebsten die Kardashians vorknöpft. Ihre Kreationen finden offenbar mehr als 282.000 Nutzer ebenfalls lustig.

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Barber hat sich allerdings nicht komplett auf die Kardashians eingeschossen. Sie führt auf ihrem Account die schöngezeichnete Scheinwelt vor, die Instagram hervorgebracht hat.

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Abgesehen vom Beispiel visualisieren Collagen in der Regel eine Reise, zeichnen den Anfang und ein Ende einer Geschichte. Aus diesem Grund eignen sie sich hervorragend für Fitnessthemen, Style oder das Kochen. Sucht man etwa auf Instagram nach #beforeandafter, sieht man schnell, welche Art von Bildern gut funktionieren und oft verwendet werden.

#3 Zitate, Lifehacks und mehr

Momentan ist zu beobachten, dass auch Fotos oder Grafiken mit Zitaten auf sozialen Netzwerken mehr als gut funktionieren. Da ist zum Beispiel Bill, der mit Rat und Tat zur Seite steht:

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Oder Faktillon, der neue Superstar vom Postillon, der offensichtliche Fakten auf ein Meme bringt und damit innerhalb von nur vier Tagen mehr als 200.000 Follower generieren konnte. Na gut, die Macher haben auf einen kleinen Trick zurückgegriffen, um an die Fans zu gelangen, trotzdem sind solche Bilder gerade der Hit:

mario

Sei aber nicht wie Bill

Wenn du noch immer keine Idee hast, was du mit deinem Unternehmen am besten für visuelle Inhalte posten kannst, lohnt es sich wie immer einen Blick auf die Mitbewerber und deren Errungenschaften in verschiedenen Netzwerken zu werfen. Oftmals kann man sich inspirieren lassen und bekommt mit der Zeit selbst ein Gefühl für passende Inhalte. Generell sollte immer im Blick gehalten werden, welche Stile gerade beginnen zu trenden und um welche man einen Bogen machen sollte. Derzeit ist es Bill. Und es wird unter Garantie nicht lange dauern, bis die Netzgemeinde Bills überdrüssig ist und seine Bilder keine Wirkung mehr haben werden. Selbst Burger King hat erkannt, wie schnelllebig Trends sind und konterte Bills Auftritt jüngst wie folgt:

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Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit Ende 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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