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Kein Profit durch Corona: Google schränkt Werbung neben Verschwörungstheorien ein
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Kein Profit durch Corona: Google schränkt Werbung neben Verschwörungstheorien ein

Aniko Milz | 20.07.20

Google greift stärker durch und demonetarisiert Seiten, die Verschwörungstheorien posten. Mit der Angst um die Coronapandemie solle niemand Geld verdienen.

In diesen Zeiten entwickeln alle sozialen Netzwerke eigene Wege, um mit Falschmeldungen rund um Covid-19 umzugehen. Doch ein Konsens besteht: Die Verbreitung von Verschwörungstheorien und anderen falschen Inhalten muss eingeschränkt werden. Aus diesem Grund passt nun auch Google seine Werberichtlinien an. Ab August soll keine Werbung mehr neben Artikeln geschaltet werden, die wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen.

Ganze Seiten können demonetarisiert werden

Google verbietet bereits Inhalte und Ads, die gesundheitsgefährdende Inhalte über angebliche Heilmittel beinhalten oder sich gegen eine Behandlung des Virus aussprechen. Ab dem 18. August sollen die neuen Richtlinien in Kraft treten, die unter anderem Werbung neben Verschwörungstheorien unterbinden. Dazu gehören Aussagen wie, Bill Gates habe das Virus erfunden oder Falschmeldungen rund um den Impfstoff. Auch Werbung, die derartige Inhalte verbreitet, wird nicht mehr geschaltet werden. Mehr als 200 Millionen Anzeigen soll Google bereits gelöscht haben. In diesen wurden falsche Behandlungsmethoden angepriesen oder auf andere Art die Angst der Menschen vor der Pandemie ausgenutzt.

Um regelwidrige Werbetreibende ausfindig zu machen, möchte Google menschliche und automatisierte Überprüfungsmechanismen nutzen. Wenn auf einer Seite derartige Inhalte zu finden sind, soll die gesamte Seite für Ads gebannt werden. Dafür müsse allerdings ein prozentualer Schwellenwert überstiegen werden. Hierbei gibt Google lediglich an, dass die Verletzung einiger Richtlinien stärker wiegt als die anderer.


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