SAP: Starke Quartalszahlen trotz Coronakrise

Dank einer schnellen Reaktion auf die Coronakrise konnte ein Anstieg des Betriebsergebnisses und der Marge erreicht werden. Besonders das Cloud-Geschäft legte im zweiten Quartal zu.

SAP Gebäude Walldorf

© SAP AG / Stephan Daub

Nachdem die Prognosen nach einem schwachen ersten Quartal nach unten korrigiert wurden, konnte SAP mit einem erstaunlich guten zweiten Quartal aufwarten. Analysten hatten rund 1,8 Milliarden Euro erwartet – doch das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 1,96 Milliarden Euro.

Um ihre Profitabilität zu schützen, hat die SAP schnell auf die Corona-Krise reagiert und weniger neue Mitarbeiter eingestellt, die kurzfristig anpassbaren Ausgaben verringert und daneben auch Einsparmöglichkeiten wie beispielsweise weniger Geschäftsreisen, geringere Gebäudekosten und virtuell ausgerichtete Veranstaltungen genutzt,

heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Zwar sei das Neugeschäft fast zum Erliegen gekommen, doch durch die Senkung der Ausgaben und das immer wichtiger werdende Cloud-Geschäft konnte das zweite Quartal „gut bewältigt“ werden, so Luka Mucic, der Finanzvorstand des Unternehmens. Dieses legte um ein Fünftel zu und landete bei 2,04 Milliarden Euro Erlös. Auch der Gesamtumsatz stieg überraschend an. Obwohl Experten mit einem Rückgang gerechnet hatten, konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von zwei Prozent auf 6,74 Milliarden Euro verzeichnet werden. Die operative Marge kletterte um 1,6 Prozentpunkte auf 28,9 Prozent.

SAP verzeichnet ein erstaunlich gutes zweites Quartal

Über Aniko Milz

Aniko Milz

Aniko hat Digitale Medien an der Leuphana Universität studiert und ist Anfang 2019 als Redakteurin bei OnlineMarketing.de.

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