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Dasselbe in Grün? Microsoft kündigt Update für das Windows-Insider-Programm an
© Matthew Manuel - Unsplash

Dasselbe in Grün? Microsoft kündigt Update für das Windows-Insider-Programm an

Nadine von Piechowski | 20.07.20

Das Windows-Insider-Programm wird überarbeitet und bekommt nun Kanäle anstatt Ringe – an den Grundproblemen ändert dies allerdings nichts.

Seit 2014 gibt es bereits das Windows-Insider-Programm: Teilnehmende können Windows 10 Insider-Builds testen und Feedback zu möglichen Problemen geben. Zusätzlich senden diese Vorabversionen automatisiert eine Vielzahl an Daten an den Microsoft Server. Auch Unternehmen können die neusten Insider-Builds testen, müssen sich vorab allerdings mit einem Business Account registrieren. Trotz der leichten Teilnahmemöglichkeiten, findet das Programm – das für Unternehmen „Windows Insider for Buisness“ heißt – nur wenige Anhänger. Gründe dafür könnten sein, dass die Teilnehmenden zu viele Insider-Builds erhalten, das Feedback teilweise ignoriert wird oder gewünschte Features einfach wegbleiben. Jetzt soll das Insider-Programm umstrukturiert werden.

Microsoft kündigte an, dass das bisher verwendete Ring-Modell, das die Teilnehmenden in unterschiedliche Kategorien einteilte, abgeschafft wird. Anstelle des Fast-Rings (viele, aber unausgereifte Builds) und dem Slow-Ring (ausgereiftere Vorabversionen) gibt es jetzt drei Kanäle:

  1. Der Dev Channel: Für technikaffine Teilnehmende, die Builds in einer frühen Entwicklungsphase testen können.
  2. Der Beta Channel: Für IT-Spezialisten und Teilnehmende, die schon weiterentwickelte Builds testen möchten.
  3. Der Release Preview Channel: Für Insider, die bereits in den Endzügen liegende Builds kurz vor der Veröffentlichung testen wollen.

Der Wechsel vom Ring-System zu den drei Kanälen erfolgt automatisch. Trotz der Umstellung bringt das Update keine entscheidenden Vorteile für Teilnehmende mit sich. Denn die bestehenden Fehler (zu viele Insider-Builds, schlechte Feedback-Optionen) bleiben bestehen. Schlussendlich sind die Kanäle nur eine andere Bezeichnung für die bereits bestehenden Ringe. Microsoft kündigte keine weiteren Updates an. Es bleibt also abzuwarten, ob die Erneuerung nun wirklich den erhofften Erfolg bringt.

Wer am Windows-Insider-Programm teilnehmen möchte, kann sich unter insider.windows.com kostenlos und freiwillig registrieren.

Microsoft kündigt Update für das Windows-Insider-Programm an

 

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