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Teleshopping 2.0: Erste Livestream-Shopping-Plattform in Deutschland gelauncht
© freestocks - Unsplash

Teleshopping 2.0: Erste Livestream-Shopping-Plattform in Deutschland gelauncht

Aniko Milz | 01.09.21

Live-Formate erfreuen sich auf Social Media großer Beliebtheit. Nun will eine neue Livestream-Shopping-Plattform den Markt aufmischen. Auf Sosho sollen auch KMU die Chance bekommen, ihre Produkte zu bewerben.

Die E-Commerce-Branche entwickelt sich in einem rasanten Tempo und besonders Social-Commerce-Formate nehmen an Fahrt auf. Nun wendet sich die Branche jedoch einem altbekannten Format zu, das für das 21. Jahrhundert lediglich neu aufgesetzt ist. Shopping per Livestream ist der neueste Trend, der dem Teleshopping, das seine Glanzzeit etwa in den Neunzigern hatte, stark ähnelt. Jedoch hat das Teleshopping 2.0 einen neuen glanzvollen Anstrich und kommt mit vielen bekannten Gesichtern von Influencern daher. Und dabei bekommen Plattformen wie YouTube, Instagram und Co. Konkurrenz: Mit Sosho geht die erste Livestream-Shopping-Plattform in Deutschland auf Sendung. Die Kreativagentur noga hat gemeinsam mit dem DOP und Creative Producer Benjamin Held die Plattform aus der Taufe gehoben und Buzzbird, eine Full-Service-Agentur für strategisches und kreatives Influencer-Marketing, als Partner mit an Bord geholt. Anfang September wird die erste Show auf der Plattform live gehen. Wer vor der Kamera steht und welche Produkte verkauft werden, bleibt bis dahin ein Geheimnis.

Branche mit Potential: Auch KMU sollen eine Chance zum Mitmachen bekommen

Das Livestream Shopping verspricht enormes Potential. In China ist Livestream E-Commerce längst ein profitables Geschäft, das von einem Nachrichtenportal im Jahr 2020 auf knapp 160 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde – eine Verdoppelung gegenüber 2019. Am chinesischen Black Friday hat beispielsweise ein bis dato unbekannter L’Oréal-Influencer laut Angaben von Sosho in fünf Minuten 15.000 Lippenstifte verkauft. Jetzt sollen jedoch nicht mehr nur große Unternehmen von dem Hype profitieren. Auch kleinen und mittelständischen Unternehmen soll der Einstieg erleichtert werden.

Für kleinere und mittlere Brands ist der Weg zur Umsetzung von Live Shopping Shows dagegen bisher eher schwierig, da sie zum einen häufig keinen direkten Zugang zu Influencern haben. Zum anderen fallen für die die benötigten Software-Lösungen hohe Kosten an, gleichzeitig müssen Kapazitäten für die konzeptionelle und technische Umsetzung der Shows bereitgestellt werden. Um genau diese Lücke zu füllen, haben wir Sosho gegründet,

sagt Mitgründer Stefan Amtmann, Geschäftsführer von noga. Kernidee jeder Show ist, dass authentische Personen Produkte empfehlen, hinter denen die Presenter auch tatsächlich stehen. Das passiert in jeweils 45-minütigen Live-Formaten, die entertainen und informieren sollen. Ähnlich wie bei anderen Livestreams können die Zuschauer:innen mit der Show interagieren. Das heißt, sie können nicht nur direkt die angebotenen Produkte kaufen. Sondern sie können sich auch untereinander austauschen und live mit den Hosts vor der Kamera interagieren. Außerdem können sie das Sortiment der Plattform mitbestimmen, indem sie Vorschläge zu ihren Lieblingsprodukten einreichen. Der Erfolg der Plattform wird im Wesentlichen davon abhängen, wie viele bekannte Gesichter sich vor die Kamera stellen werden und ob User gewillt sind, sich auf eine neue Plattform zu begeben, um online zu shoppen.




Die Informationen stammen aus einer offiziellen Pressemitteilung von Buzzbird GmbH.

Kommentare aus der Community

Erfolgs Frauen Schmiede Martina Kuhlmann am 01.09.2021 um 14:39 Uhr

Endlich passiert in diese Richtung was.
China macht es uns schon lange vor. Bin gespannt wie die Kmu unterstützt werden.

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