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Entlassungswelle: LinkedIn muss fast 1.000 Stellen streichen
© LinkedIn

Entlassungswelle: LinkedIn muss fast 1.000 Stellen streichen

Nadine von Piechowski | 21.07.20

Microsofts Business-Plattform LinkedIn entlässt weltweit ganze sechs Prozent der Angestellten. Der Grund: Die Coronapandemie ließ die Nachfrage nach Recruiting-Personal und Tools einbrechen.

Beinahe 1.000 Menschen, die momentan bei LinkedIn arbeiten, haben bald keinen Job mehr. Denn die Business-Plattform kündigte an, ganze 960 Stellen streichen zu müssen. Das sind sechs Prozent der globalen Arbeiterschaft des Social-Network-Unternehmens. LinkedIn erklärte, dass die Nachfrage nach Recruiting Tools und entsprechendem Personal drastisch gesunken ist. Die Angestellten werden schlichtweg nicht mehr gebraucht.

LinkedIn muss 960 Jobs streichen und unterstützt Entlassene bei der Jobsuche 

Anfang der Woche verkündete Chief Executive Ryan Roslansky auf der Unternehmens-Website, dass die Entlassungswelle die Bereiche Vertrieb und Talent Solutions des Konzerns betreffen würden. Allerdings wolle LinkedIn die Entlassenen nicht ohne Unterstützung ziehen lassen. Daher würden alle Gekündigten mindestens zehn Wochen weiterhin Lohn ausgezahlt bekommen. Auch die Krankenversicherung sei für die kommenden zwölf Monate gesichert – zumindest für die Mitarbeitenden in den USA. Weitere Entlassungen soll es laut Roslansky nicht geben. Darüber hinaus können die betroffenen Mitarbeitenden das Equipment, das sie von LinkedIn für die Arbeit im Home Office bekommen haben, weiterhin nutzen, um sich einen neuen Job zu suchen.

Für die LinkedIn-Mitarbeitenden weltweit heißt es nun abwarten, denn die Kündigungen werden in naher Zukunft ausgesprochen. Roslansky schreibt:

If you don’t receive a meeting invite, you are not directly impacted by this change.

LinkedIn streicht weltweit 960 Stellen