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Klage gegen Amazon: Preisabsprachen bei E-Books
© Christian Wiediger - Unsplash

Klage gegen Amazon: Preisabsprachen bei E-Books

Aniko Milz | 15.01.21

In einer Klage gegen Amazon wird das Unternehmen beschuldigt, Preisabsprachen mit Verlagen getroffen zu haben, um so die Konkurrenz auszustechen.

Amazon wickelt etwa 90 Prozent der gesamten E-Book-Verkäufe in den USA ab. Das Unternehmen wird nun beschuldigt, diesen Umstand ausgenutzt zu haben, um in Absprache mit einigen Verlagen, die Preise für E-Books in die Höhe zu treiben. Am gestrigen Donnerstag konfrontierte die Anwaltskanzlei Hagens Berman Amazon.com Inc. mit der Sammelklage. In dieser heißt es, Amazon habe mit den fünf größten US-amerikanischen Verlagen Preisabsprachen getroffen. Aufgrund dieser haben Kund:innen, die über andere Plattformen E-Books erwarben, mehr bezahlt, als wenn sie über Amazon gekauft hätten. Die Anwaltskanzlei Hagens Berman hatte 2011 einen ähnlichen Fall gegen Apple eingereicht und gewonnen.

Amazon’s behavior is astonishingly brazen, especially in light of past litigation and recent government actions in the U.S. and abroad. Time and again, Amazon’s response to competition is not to compete on a level playing field, but to try to eliminate the competition – and that’s not how things are supposed to work,

erklärt Steve Berman, Managing Partner bei Hagens Berman. Amazon selbst gab bisher noch keinen offiziellen Kommentar zu der Klage ab. Die Klage gegen Apple resultierte 2011 darin, dass mehrere hundert Millionen US-Dollar zurück an die Kund:innen gezahlt wurden, die überteuerte E-Books über Apple gekauft hatten.

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