Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Unternehmensnews
Jahresbericht von Zoom: Starke Gewinne durch Video-Meeting-Trend
© Chris Montgomery - Unsplash

Jahresbericht von Zoom: Starke Gewinne durch Video-Meeting-Trend

Aniko Milz | 02.03.21

Zoom legt seine Quartalszahlen vor und begeistert die Anleger:innen. Außerdem verrät der Videokommunikationsanbieter seinen Plan für das laufende Jahr.

Wenn ein Unternehmen als absoluter Gewinner der Coronapandemie bezeichnet werden kann, dann ist es Zoom Video Communications Inc. Der Anbieter eines Video-Meeting-Services war zu Beginn der Pandemie noch eher unbekannt. Doch schnell wurde „zoomen“ zum Synonym für Video-Meetings. Dementsprechend gut sehen auch die Quartalszahlen aus, die Zoom nun zum Abschluss des vergangenen Jahres vorlegte.

Umsatzsteigerung und zufriedene Anleger:innen

Der Umsatz steigerte sich im letzten Quartal 2020 um 369 Prozent und landete bei 882,5 Millionen US-Dollar. Machte das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch lediglich 15,3 Millionen US-Dollar Gewinn, lag dieser für Q4 2020 bei 260 Millionen US-Dollar. Damit hatten weder Analyst:innen noch Anleger:innen gerechnet. Das machte sich auch im Kurs der Aktie bemerkbar, die nachbörslich um zehn Prozent stieg. Der große Gewinnzuwachs ist besonders den Usern zu verdanken, die auf ein kostenpflichtiges Abonnement setzen. Dazu zählen Unternehmen aber auch Schulen und Universitäten.

Große Pläne für 2021

Die große Frage, die Anleger:innen umtreibt, ist aber, ob Zoom auch weiterhin so ein großes Wachstum hinlegen kann. Eric Yuan, der Gründer und CEO von Zoom, zeigte sich diesbezüglich optimistisch und gab an, das Unternehmen sei „well positioned for strong growth“ auch im laufenden Jahr. Um weiteres Wachstum zu gewährleisten, setzt Zoom zudem auf weitere Kanäle und weitet sein Tätigkeitsfeld als Telefonanbieter aus. Zoom Phone soll den Büroalltag von Unternehmen vereinfachen und Telefonie einfach mit Videokonferenzen verbinden. Schon jetzt setzen beispielsweise die Universität von South Carolina und Universal Music auf den Anbieter. Auch auf Online Events wolle das Unternehmen stärker setzen, um weiterhin erfreuliche Umsätze vermelden zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*