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GoDaddy Small Business Digital-Index 2021: Ungenutzte Potentiale beim digitalen Marketing
© Devin Pickell - Unsplash

GoDaddy Small Business Digital-Index 2021: Ungenutzte Potentiale beim digitalen Marketing

OnlineMarketing.de Redaktion | 27.08.21

Wie steht es um die Digitalisierung in deutschen und europäischen Kleinunternehmen? Der Small Business Digital Index gibt Auskunft.

GoDaddy Inc., der Website-und Domain-Anbieter für Gründer:innen und Kleinunternehmen, hat mit dem Small Business Digital-Index untersucht, wie gut deutsche und europäische Kleinunternehmen (bis zu 50 Mitarbeiter:innen) in puncto Digitalisierung aufgestellt sind. Die Umfrage zeigt: Deutsche Unternehmen verfolgen beim Einsatz digitaler Marketing-Tools weiterhin einen traditionelleren Ansatz. Ein Grund dafür ist, dass 58 Prozent von ihnen der persönliche Kund:innenkontakt immer noch besonders am Herzen liegt, um eine Beziehung zu ihren Kund:innen aufzubauen. Das ist relativ viel im europäischen Vergleich. In Frankreich legen zum Beispiel nur 42 Prozent der befragten Kleinunternehmen Wert auf den direkten, persönlichen Kontakt zu Kund:innen.

Mehr als eineinhalb Jahre nach dem Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind die Ergebnisse besonders interessant. Damals standen viele kleine Unternehmen vor der Herausforderung, ihr Geschäft von heute auf morgen ins Netz zu verlagern und die Kund:innen digital zu erreichen. Die im Februar 2021 durchgeführte Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie kleinen Unternehmen der Aufbau von Nähe zum Kunden in einem digitalen Umfeld gelungen ist und wie sie diese künftig weiter ausbauen wollen.

© GoDaddy

Verkaufen und werben mit einer Website und Social Media

Beim digitalen Marketing spielt für die deutschen Befragten die eigene Website eine tragende Rolle. 60 Prozent gaben an, dass sie bereits eine eigene Website als Marketing-Tool nutzen, etwa jedes fünfte befragte Unternehmen (18 Prozent) plant, diese aufzubauen. Ein Fünftel (21 Prozent) nutzt jedoch aktuell noch nicht vollumfänglich das Marketingpotential der eigenen Online-Präsenz aus. Die meisten nutzen ihre Website, um Produkte (34 Prozent) und Services (41 Prozent) zu verkaufen. In diesem Bereich sind auch die Social-Media-Kanäle von Bedeutung. 44 Prozent der befragten Unternehmen nutzen die sozialen Medien vorrangig zum Marketing oder als Online-Shopping-Kanal. Facebook ist dabei mit Abstand das am häufigsten genutzte soziale Netzwerk (81 Prozent), Instagram folgt dank integrierter Shopping-Funktion auf Platz 2 mit 50 Prozent.

Digitales Marketing in Deutschland: Luft nach oben

Das Potential für digitale Marketingaktivitäten bei deutschen Unternehmen also bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Das zeigt sich auch an den Ausgaben: 40 Prozent der deutschen Unternehmen gaben an, dass sie ihr Marketingbudget ausschließlich in Offline-Marketing investieren. Nur jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) nutzt einen Mix aus Online- und Offline-Werbung.

Potentiale von SEO und E-Mail-Marketing

Die Bestrebungen, das digitale Marketing-Portfolio auszubauen, sind dennoch da: Rund ein Drittel (31 Prozent) der befragten deutschen Kleinunternehmen plant, im Jahr 2021 vermehrt auf eine suchmaschinenoptimierte Website zu setzen. Das hilft Kund:innen, die Website noch besser im Netz zu finden. Rund ein Drittel der Unternehmen sagte zudem, sie würden sich vornehmen, in diesem Jahr erstmals E-Mail-Marketing-Kampagnen durchzuführen (28 Prozent). Dies ermöglicht einen fortwährenden Informationsaustausch zwischen Unternehmer:innen und Kund:innen und schafft damit die Basis für eine engere Kundenbindung im digitalen Kontext.

Die Ergebnisse unseres Small Business Digital-Index zeigen, dass Deutschlands Kleinunternehmen beim digitalen Marketing noch etwas zögerlicher vorgehen. Dazu gibt es keinen Grund. Wenn sie erst einmal die verschiedenen Möglichkeiten digitaler Marketingtools kennengelernt haben und wissen, wie diese ihnen helfen können, mit ihren Kund:innen vernetzt zu bleiben, werden sie erkennen, wie diese Aktivitäten ihrem eigenen Unternehmen zum Wachstum verhelfen können,

sagt Paul Ashcroft, Senior Director EMEA von GoDaddy.



Die Angaben dieses Beitrags entstammen der offiziellen Pressemitteilung von GoDaddy.

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