Generation Z und der stationäre Handel: Wie beide voneinander profitieren

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Unternehmensnews von Criteo.

Der Einzelhandel befindet sich permanent im Umbruch, aktuell, weil die Grenzen zwischen online und offline immer mehr verwischen. Kunden von heute möchten am liebsten 24/7 mit Händlern in Verbindung treten.

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Georg Sobczak, Managing Director DACH, Criteo

Kunden sind heute sogenannte Omnishopper: Sie nutzen ihr Smartphone, um ein bestimmtes Produkt zu kaufen, während sie gerade im Laden stehen. Das gilt insbesondere für die so genannte „Generation Z“.

Generation Z? Wer ist das schon wieder?

Die Generation Z (Gen Z) folgt auf die Millennials und umfasst die zwischen 1994 und 2002 Geborenen. Die Gen Z ist nicht nur ein modisches Schlagwort, sondern eine wichtige Zielgruppe. Sie macht rund zehn Prozent der Bevölkerung aus und ist besonders kauffreudig. Die Shopper dieser Generation sind zudem aufgeschlossen für neue Händler sowie Retail‑Konzepte und bilden ihre Markenpräferenzen gerade erst aus. Für den stationären Handel gilt deshalb: Die Generation Z muss in die Läden. Unmöglich ist das nicht, denn sie hat einen Bezug zum stationären Handel, wie der Generation Z Report von Criteo belegt.[1]

Was hält die Generation Z vom stationären Handel?

Der Report zeigt: Ganz schön viel. 68 Prozent ihrer Vertreter setzen auf den stationären Handel, um zu erfahren, was gerade angesagt ist. 80 Prozent stöbern gerne in Geschäften, wenn sie Zeit haben. Außerdem probieren 76 Prozent der Befragten Dinge gerne aus, bevor sie kaufen – der stationäre Handel ist dafür ideal.

Zugleich stellt die Generation Z hohe Anforderungen an die Händler: Voraussetzungen für den Besuch der Stores sind unter anderem ein überzeugendes Store Design, einzigartige Produkte und bessere Möglichkeiten, die Produkte ausprobieren zu können.

Klingt alles toll, aber wie kann der Handel die Gen Z begeistern und erreichen?

Neben ansprechendem Design in den Filialen, passenden Aufstellern oder dem Ausprobieren heißt das Zauberwort Omnichannel Marketing. Die Generation Z informiert sich häufig online und kauft dann lokal. Omnichannel Marketing zielt darauf ab, Käufern über alle Kanäle und Endgeräte hinweg ein konsistentes, personalisiertes Shoppingerlebnis zu bieten: auf PCs oder Mobilgeräten, online oder offline – auf allen Touchpoints der Customer Journey. Omnichannel fokussiert sich auf die Käufer. Das wesentliche Ziel ist dabei, das Shoppingerlebnis so einfach wie möglich zu gestalten. Das verlangt konsistente Kommunikation und Interaktion, unabhängig davon, wie und wo der Käufer gerade mit dem Händler interagiert. So kann die Generation Z online begeistert und dann stationär vom Kauf überzeugt werden – oder auch umgekehrt nach dem Ladenbesuch online nachversorgt werden.

Fazit

Der stationäre Handel kann die Gen Z begeistern und einfangen – dafür braucht es jedoch online wie offline ein konsistentes Shoppingerlebnis. Schlüssel dafür ist Omnichannel Marketing. Die enge Verzahnung über Geräte, Kanäle, Offline und Online hinweg, kann dem stationären Handel helfen, eine kaufstarke Shopping‑Generation für sich zu gewinnen.

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