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Firefox als Standard-Browser: Mozilla trickst Windows aus
© Mozilla Foundation

Firefox als Standard-Browser: Mozilla trickst Windows aus

Nadine von Piechowski | 14.09.21

Wer bei Windows einen anderen Browser als Edge per default einstellen möchte, muss einen unübersichtlichen Prozess durchlaufen. Mozilla wollte sich damit nicht mehr zufriedengeben.

Nutzer:innen verwenden häufig die standardmäßig eingestellten Browser, um im Internet zu surfen. Bei Windows-Geräten ist das Edge. Wer dennoch den Browser wechseln möchte, muss einen unübersichtlichen Prozess durchlaufen. Lediglich der hauseigene Browser Edge kann mit einem Klick als Standard-Browser eingestellt werden – bis jetzt. Denn genau dagegen ist Mozilla, das Unternehmen hinter dem Firefox Browser, nun erfolgreich vorgegangen.

Hierfür nutzt Mozilla einen kleinen Umweg: Für die neuste Version des Browsers (Firefox 91.0) hat das Unternehmen die Funktionsweise des Edge Browsers für Windows 10 nachgebaut und mittels Reverse Engineering nun einen gleichsam simplen Weg gefunden, neben Edge auch Mozilla in den einfachen Ein-Klick-Prozess zu integrieren. Gegenüber dem Online-Magazin The Verge erklärte ein Mitglied des Mozilla Presse-Teams:

People should have the ability to simply and easily set defaults, but they don’t. All operating systems should offer official developer support for default status so people can easily set their apps as default. Since that hasn’t happened on Windows 10 and 11, Firefox relies on other aspects of the Windows environment to give people an experience similar to what Windows provides to Edge when users choose Firefox to be their default browser.

Microsoft hat sich bis dato noch nicht zu den Ereignissen geäußert.

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