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Unzulässig: Facebook will FTC-Klage zurückweisen

Unzulässig: Facebook will FTC-Klage zurückweisen

Nadine von Piechowski | 11.03.21

Facebook wird in den USA wegen Wettbewerbsbehinderung angeklagt. Der Social-Konzern reichte nun einen Antrag auf Ablehnung der Klageschrift ein.

Der Social-Konzern wird von der Federal Trade Commisson (FTC) sowie nahezu allen US-Bundestaaten angeklagt, in der Vergangenheit wettbewerbsfeindliche Praktiken durchgeführt zu haben. Facebook wird vorgeworfen, sich durch den Kauf potentieller Konkurrenten ein Monopol aufgebaut zu haben. Ian Conner, Director der FTC-Abteilung für Wettbewerb, sagte zu der Anklage:

Personal social networking is central to the lives of millions of Americans. Facebook’s actions to entrench and maintain its monopoly deny consumers the benefits of competition. Our aim is to roll back Facebook’s anticompetitive conduct and restore competition so that innovation and free competition can thrive.

Das bedeutet, dass bei einer Verurteilung auch die Abspaltung von Instagram und WhatsApp auf Facebook zukommen könnte. Der Social-Konzern wehrt sich nun gegen die Anklage und reichte einen Antrag auf Ablehnung ein. Facebook erklärt:

The government ignores the realities of the fierce competition we face every day and sends a dangerous message that no sale is ever final. As we said when the FTC and the state attorneys general announced these lawsuits, people around the world use our products not because they have to, but because we make their lives better. Public policy challenges in areas like harmful content, election security and protecting people’s privacy should be addressed through updated regulations — not through misguided antitrust claims.

Die Anklage stützt sich auf mehrere E-Mails und Nachrichten von Mark Zuckerberg, hochrangigen Angestellte sowie Mitarbeiter:innen des Konzerns. In diesen Dokumenten soll Zuckerberg mehrfach betont haben, dass es besser sei, potentielle Konkurrenten aufzukaufen als mit diesen in den Wettbewerb zu treten. Facebook übernahm Instagram 2012 für eine Milliarde US-Dollar und kaufte WhatsApp im Jahr 2014 für ganze 19 Milliarden US-Dollar. Der Social-Konzern soll ebenfalls versucht haben, Snapchat und Twitter zu übernehmen.

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