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Facebook sperrt das Militär von Myanmar auf allen Plattformen
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Facebook sperrt das Militär von Myanmar auf allen Plattformen

Nadine von Piechowski | 25.02.21

Nach dem Militärputsch in Myanmar herrscht in dem Land der Ausnahmezustand. Facebook verbannt daher im sofortiger Wirkung das myanmarische Militär von allen Plattformen.

Das Militär aus Myanmar kann nicht mehr auf die Facebook-Plattformen zugreifen. Der Social-Konzern erklärt in einem Blogpost:

Events since the February 1 coup, including deadly violence, have precipitated a need for this ban. We believe the risks of allowing the Tatmadaw on Facebook and Instagram are too great. We’re also prohibiting Tatmadaw-linked commercial entities from advertising on the platform. 

Das Militär ergriff Anfang des Monats in Myanmar gewaltsam die Macht und warf der Regierung Wahlbetrug im November 2020 vor. Weiter wurde der Nobelpreisträgerin und De-Facto-Staatschefin Aung San Suu Kyi Schmuggel vorgeworfen. Kyi und weitere Mitglieder der National League for Democracy wurde daraufhin festgenommen. Während des Militärputsches in Myanmar sind bereits mindestens drei Protestant:innen und ein Polizeibeamter ums Leben gekommen.


Facebook führt als weiteren Grund für die Verbannung an, dass die jetzige Regierung in Myanmar (also das Militär) vielseitige und schwere Verletzungen der Menschenrechte begangen habe. Facebook erklärt:

We are closely monitoring the rapidly evolving situation in Myanmar, and are in close communication with governments, institutions and non-governmental organizations that care deeply about Myanmar’s future. We are also monitoring the impact of sanctions that are likely to be imposed in the coming days, and exploring additional measures that we will share soon.

User, die nicht zur Militärregierung gehören, sollen weiterhin auf Facebook und Instagram zugreifen können. Der Social-Gigant möchte so sicherstellen, dass die Nutzer:innen in dieser schwierigen und gefährlichen Situation mit ihren Freunden und Verwandten kommunizieren können.


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