Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Unternehmensnews
Criteo legt die Quartalszahlen für Q3 vor
© Criteo

Criteo legt die Quartalszahlen für Q3 vor

Aniko Milz | 29.10.20

Criteo zieht eine Bilanz über das vergangene dritte Quartal 2020. Das Unternehmen blickt zuversichtlich auf 2021 und verkündet gleichzeitig die Zusammenarbeit mit The Trade Desk.

Das Technologie-Unternehmen Criteo legt die Quartalszahlen für Q3 vor. In der angekündigten Partnerschaft mit The Trade Desk soll an einer Unified-ID-Lösung gearbeitet werden, die eine Alternative zu Third Party Cookies darstellen würde. Auch Criteo blieb von der anhaltenden Coronapandemie nicht verschont. Der Umsatz sank im dritten Quartal 2021 um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf nun 470 Millionen US-Dollar. Ohne Traffic-Aquisiton-Kosten (ex-TAC) sank der Umsatz um 16 Prozent auf 186 Millionen US-Dollar oder 40 Prozent des Umatzes. Das bereinigte EBITDA sank im dritten Quartal um 27 Prozent auf 49 Millionen US-Dollar, was 27 Prozent des Umsatzes ex-TAC ausmachte.

Der Cash Flow aus allen Betriebsaktivitäten belief sich auf 51 Millionen US-Dollar, während der freie Cash Flow bei 38 Millionen US-Dollar lag. Die Liquidität betrug 870 Millionen US-Dollar (Stand: 30. Oktober 2020). Megan Clarken, CEO von Criteo, zeigt sich trotz Corona-Holpersteine zufrieden:

Wir freuen uns, dass wir sowohl über als auch unter dem Strich besser abschneiden als erwartet. Es unterstreicht die anhaltende Resilienz unseres Unternehmens während der Pandemie, die unermüdliche Konzentration auf eine verbesserte Organisation sowie das Talent, die Stärke und das Engagement unserer großartigen Mitarbeiter.

Zu der positiven Stimmung dürfte der Kundenzuwachs beigetragen haben, der im vergangenen Quartal bei drei Prozent lag. In Zukunft sei laut Clarken geplant, das Unternehmen zu einer Commerce-Media-Plattform zu wandeln. Das soll dem Kundenstamm ermöglichen, die eigenen Verkäufe und digitalen Werbeeinträge zu optimieren. Dank einer klaren Produkt-Roadmap und einem engagierten Führungsteam, so Clarken, sehe man sich in 2021 auf dem Weg zu langfristigem Wachstum.