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Zusammenführung der Corona-Apps: Telekom und SAP sollen 7 Millionen Euro von der EU bekommen
Markus Spiske - Unsplash

Zusammenführung der Corona-Apps: Telekom und SAP sollen 7 Millionen Euro von der EU bekommen

Nadine von Piechowski | 19.10.20

Die Corona-Apps der EU-Länder sollen miteinander verbunden werden. Für die Umsetzung stellt die EU-Kommission 13 Millionen Euro zur Verfügung.

Die EU plant, die bisher getrennt funktionierenden Corona-Warn-Apps der Mitgliedsländer miteinander zu koppeln. Dafür würde die Europäische Kommission laut der Wirtschaftswoche circa 13 Millionen Euro aus dem Notfallfonds der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI) freigeben. Dabei gehen ganze sieben Millionen Euro Anfang 2021 an die Deutsche Telekom und SAP für die Entwicklung und Installation der länderübergreifenden Plattform. Zum Ende des kommenden Jahres sollen nochmal drei Millionen Euro an die Konzern fließen. Diese seien für die Wartung der App vorhergesehen. Die restlichen drei Millionen Euro sind für Entwicklungskostenzuschüsse angedacht, die an EU-Länder gehen, die ihre Corona-Warn-App ebenfalls mit den anderen Apps koppeln möchten.

Zunächst findet ein Austausch der App-Daten aus Deutschland, Irland und Italien statt. Als nächstes wird die Übermittlung der Daten aus den EU-Staaten Dänemark, Spanien und Lettland in Gang gesetzt. Im November folgen die Apps aus den Niederlanden, Österreich, Polen und Tschechien. Zum Ende des Jahres 2021 sollen ganze 16 Corona-Apps von SAP und der Telekom miteinander gekoppelt worden sein. Nutzende aus Deutschland müssen dabei nichts tun, um den EU-Modus in der Corona-App zu aktivieren.