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5 SEA Must-haves für Online-Shop-Betreiber:innen

5 SEA Must-haves für Online-Shop-Betreiber:innen

Ein Gastbeitrag von Daniel Rakus | 11.10.21

Google Ads bieten ein enormes Potenzial für Online-Shop-Betreiber:innen. Wie du dieses gewinnbringend ausschöpfst, erklären dir die SEA-Experten in einem Beitrag. [Anzeige]

SEA ist mittlerweile ein fester Bestandteil in jeder Marketing-Strategie, dennoch fällt uns bei Neukund:innen immer wieder auf, dass selten das komplette Google Ads-Potenzial auch wirklich ausgeschöpft wird. Aus diesem Grund haben wir für euch als Inspiration unsere 5 SEA Must-haves für Online-Shop-Betreiber:innen zusammengestellt.

1. Retargeting – Hello again

Keine Lust auf Retargeting? Du willst deinen Kund:innen nicht auf die Nerven gehen? Ohje, dieser Gedankengang wäre ein fataler Fehler. Denn wenn ein:e potenzielle:r Kund:in schon einmal mit deiner Website interagiert hat, warum ihn oder sie nicht nochmal ansprechen. Hier sind vor allem die Warenkorbabbrecher:innen besonders wertvoll und interessant, diese sollte man auf keinen Fall einfach so ziehen lassen. Stelle deshalb mit deinem Google Ads-Konto sicher, dass du diese Zielgruppe unbedingt nochmal ansprichst. Das kann zum Beispiel über dynamische Display-Anzeigen erfolgen, wo du dem User über Banner die Produkte nochmal präsentierst oder über Google Shopping-/Suchanzeigen, welchen du ein höheres Budget zur Verfügung stellst bei erneuter Suche nach dem Produkt oder Produktkategorie. Retargeting-Listen kannst du einfach über Google Analytics importieren oder mit dem Google Ads Retargeting Tag direkt in deinem SEA-Konto erstellen.

2. Google Shopping als Conversion-Booster

Kein Google Ads-Format ist näher an der Conversion als Google Shopping. Hier suchen die potenziellen Käufer:innen direkt nach einem Produkt und haben somit eine fast 100%ige Kaufabsicht. Deshalb ist es so wichtig, als Online-Shop-Betreiber:in dieses Werbeformat als festen Bestandteil seiner SEA-Strategie zu haben. Mit den richtigen Einstellungen hast du so einen absoluten Conversion Booster in deinem Google Ads-Konto, den du nicht mehr missen möchtest. Achte dabei unbedingt auch auf die passende Gebotsstrategie.

3. Qualitätsfaktor vs. Anzeigenqualität als Kostenhilfe

Nach wie vor ist vielen nicht bewusst, wie wertvoll der Qualitätsfaktor von Google ist und wird zudem oft mit der Anzeigenqualität verwechselt. In vielen Blogs liest man, dass ein guter Qualitätsfaktor auch automatisch günstigere Kosten pro Klick (CPC) mit sich bringt. Doch das ist nicht ganz korrekt. Google erklärt, dass der Qualitätsfaktor lediglich ein Diagnose-Tool ist, mit dem sich schlecht laufende Anzeigen identifizieren lassen. Diese wiederum können dann anhand der Vorgaben der Anzeigenqualität verbessert werden und somit einen günstigeren Klickpreis erzielen. Es ist also die Anzeigenqualität, die hier reinspielt und nicht primär der Qualitätsfaktor. Mehr Infos dazu findest du hier. Die Definition der Anzeigenqualität definiert Google mit den Punkten: Relevanz des Anzeigentextes für die jeweilige Suchanfrage, die Klickwahrscheinlichkeit des Users sowie die Usererfahrung mit der Zielseite. Also kannst du mit qualitativ hochwertigen Anzeigen den ein oder anderen Cent sparen.

4. Automatisierte Gebotsanpassungen nutzen

Die Budgetierung läuft bei den meisten SEA-Kampagnen über das Tagesbudget und bei saisonalen oder speziellen Kampagnen über ein Laufzeitmodell. Zwar nimmt sich Google das Recht, teilweise diese Vorgaben zu überschreiten, hält sich jedoch regulär an deine gesetzten Budgetgrenzen. Das wiederum bedeutet aber auch, dass an Tagen oder bestimmten Zeiten, wenn viele Käufer:innen sich in Google tummeln, du wegen zu geringem Budget nicht mehr mit deinen Anzeigen sichtbar bist und dir dadurch die ein oder andere Conversion durch die Lappen geht. Analysiere deshalb unbedingt deine Spitzen im Verkauf und nutze hier die Funktion der automatisierten Gebotsanpassungen. So kannst du ganz gezielt bestimmten Tagen oder Endgeräten ein höheres Budget zuteilen und bis somit in den Top-Phasen sichtbar, ohne dabei generell dein Standard-Budget zu erhöhen.

5. Wo steht SEA in deinem Attributionsmodell?

Wo genau in der Customer Journey steht bei dir eigentlich SEA? Viele Online-Shop-Betreiber:innen können diese Frage oft gar nicht beantworten und haben sich damit auch noch nie wirklich auseinandergesetzt. Dabei ist diese Erkenntnis viel Geld wert. Ist SEA überwiegend im Awareness-Bereich angesiedelt oder eigentlich der letzte Touchpoint bei der Conversion? Denn ja nach Platzierung im Sales Funnel sollte auch die Budgetverteilung erfolgen. Zu unterscheiden gilt hier auch die Art des eingesetzten Attributionsmodells. Von First Klick, Badewanne oder Last Klick gibt es hier viele Varianten. Wenn du dich mit dem Thema noch nicht beschäftigt hast, bietet Google dir hier eine erste Einführung. Und die Attributionsberichte deines Google Ads-Kontos findest du hier.

SEA-Experten Fazit: SEA ist für Online-Shop-Betreiber:innen ein wichtiger Kanal in ihrem Marketing-Konzept, das auf keinen Fall fehlen darf. Ein weiterer wichtiger Punkt ist hier ebenfalls die Nutzung der richtigen Werbeformate, denn SEA ist nicht gleich SEA. Von Google Shopping bis YouTube Ads ist die Auswahl der Formate groß und nicht alle funktionieren in der Branche gleich gut. Deshalb ist hier vor allem testen, testen und nochmals testen superwichtig.




Dieser Gastbeitrag entstand im Rahmen der Kooperation mit Die SEA Experten, die im OnlineMarketing.de-Dienstleisterverzeichnis zu finden sind.

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