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5 Google Ads-Trends für 2022

5 Google Ads-Trends für 2022

Ein Gastbeitrag von Daniel Rakus | 25.01.22

Du möchtest dieses Jahr mit deinen Google Ads durchstarten? Dann findest du hier die fünf wichtigsten Trends für dich und deine Strategie. [Anzeige]

2022 steht in den Startlöchern und hält jede Menge Potenzial für deine Google Ads bereit. Wir zeigen dir, welchen fünf Themen du dieses Jahr besonders viel Aufmerksamkeit für deinen Kampagnenerfolg schenken solltest.

1. Einstellung der erweiterten Textanzeige ab Sommer 2022

Ab Ende Juni 2022 läuft die Möglichkeit der Neuerstellung von erweiterten Textanzeigen bei Google Ads-Suchanzeigen endgültig aus. Das Anzeigenformat wird von der Responsiven Textanzeige abgelöst und soll dadurch laut Google dauerhaft mehr Conversions erzielen. Doch kein Grund zur Panik, deine bereits erstellten erweiterten Textanzeigen dürfen noch weiter online laufen, jedoch können diese nicht mehr bearbeitet oder neu erstellt werden. Dieser Automatisierung kannst du teilweise entgegensteuern, indem du die Option der Fixierung bei den Responsiven Textanzeigen nutzt, dadurch kann sichergestellt werden, dass bestimmte Textpassagen nach deinen genauen Vorgaben ausgespielt werden. Die Zeit und die Ergebnisse werden zeigen, wie sich diese Änderung langfristig auf die Kampagnenperformance auswirken wird.

2. Google pusht weiter das Thema Automatisierung

Nicht nur die Gestaltung der Textanzeigen wird durch Google immer mehr automatisiert, sondern auch weitere neue Optionen sollen den Werbetreibenden die Betreuung der Google Ads erleichtern. So sind zum Beispiel dynamische Anzeigenerweiterungen zu Beginn immer aktiviert, hier wählt Google selbst aus, welche Anzeigenerweiterungen den Usern angezeigt werden. Das kann erstmal nicht schlecht sein, jedoch bei sensiblen Themen fatale Folgen haben. Behalte deshalb diesen Punkt unbedingt im Auge. Einen weiteren Punkt, wo Google die Automatisierung vorantreibt, betrifft das Thema Empfehlungen. Hier gibt es seit Kurzem auch die Option, die Empfehlungen von Google direkt umsetzen zu lassen. Diese Funktion befindet sich noch in der Beta und wird unterteilt in die Kategorien: Gebote und Budgets, Keyword und Ausrichtung sowie Anzeigen und Erweiterungen. Dadurch kannst du entweder volle oder teilweise Kontrolle abgeben. Für Anfänger:innen eine gute Idee, jedoch sollte diese Funktion mit Vorsicht genossen werden.

3. Zugriffe über mobile Endgeräte nimmt immer weiter zu

Unsere Beobachtungen und Auswertungen zeigen, dass der Großteil der Zugriffe immer häufiger über mobile Endgeräte wie Handy oder Tablet erfolgen und deshalb bei der Planung der Werbekampagne mit einbezogen werden müssen. Denn immer wieder sehen wir, dass die Zielseite oder Landingpage nicht für mobile Endgeräte geeignet ist oder die Gebotsanpassungen einfach außer Acht gelassen werden. Dabei ergeben sich für diesen Trend, welcher nicht neu ist, so viele Möglichkeiten, diese in den Einstellungen deines Google Ads-Konto aufzunehmen und für Werbekampagnen umzusetzen. Denn teilweise lohnt sich sogar die Frage, bestimmte Werbekampagnen komplett auf mobile Endgeräte auszulegen.

4. Voice Search weiterhin wichtig für Google Ads

Ebenfalls ein altbekanntes Thema, welches aber auch 2022 nicht an Wichtigkeit verliert. Voice Search gehört nach wie vor zu den Trends, die bei der Planung der Google Ads beachtet werden muss. Der Unterschied zur klassischen Suche über Handy, Tablet oder Desktop liegt in der Auswahl der Keywords. Die Keywords über Sprachassistenten haben oft einen sehr starken lokalen Bezug, beinhalten Fragewörter (wer, wie, wo, was) und sind in der Regel viel länger (5 – 12 Wörter). Oft ist auch die Phrase „Ok Google“ oder „Hey Siri“ mit in der Suche enthalten. Und achte ebenfalls darauf, dass du nicht nur deine Keywords dafür optimierst, sondern im gleichen Zug deine Textanzeigen darauf auslegst.

5. Das Thema Tracking birgt immer mehr Stolpersteine

Das Thema Datenschutz und Tracking bleibt ein Dauerbrenner in den Medien. Erst vor Kurzem hat Google wieder Probleme mit der österreichischen und französischen Datenbehörde bekommen und auch die US-Demokrat:innen planen aktuell an einem Verbot von personalisierter Werbung in einigen Fällen. Wir sehen also, wie wichtig es ist, bei diesem sensiblen Thema am Ball zu bleiben und alle rechtlichen Vorlagen zu erfüllen. Und gleichen Zug daran zu arbeiten Alternativen zu finden, um seine Google Ads-Kampagnen stets optimal auswerten zu können. Ein Thema, welches sich über die nächsten Jahre noch sehr viel verändern wird.

Fazit: Das Jahr 2022 hält viele neue spannende und altbekannte Google Ads-Themen bereit. Voice Search und die Zunahme des mobilen Traffics sollte unbedingt in die Kampagnenplanung mit aufgenommen werden. Bei der Zunahme der Automatisierung seitens Googles mahnen wir jedoch Vorsicht, ebenfalls was das Tracking angeht. Hier sollten alle Werbetreibenden immer darauf achten, die gängigen Gesetze des jeweiligen Werbelandes einzuhalten.

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