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Technologie
Whitepaper: Marketingprobleme mithilfe von IP-Daten lösen
© NASA - Unsplash

Whitepaper: Marketingprobleme mithilfe von IP-Daten lösen

Ein Gastbeitrag von Kate Owen | 18.06.20

Der richtige Einsatz von IP-Daten kann dazu beitragen, das Marketing effizienter zu gestalten und Probleme zu lösen, bevor sie entstehen. [Anzeige]

Neue Technologien, die einen bestimmten Schwachpunkt beheben, sind lohnenswert. Wenn aber eine solche Technologie auf eine ganze Reihe von branchenspezifischen Herausforderungen angewendet werden kann, wird sie schnell unentbehrlich.

Für Marketingfachleute, die unter dem ständigen Druck einer effektiveren Budgetierung stehen, bieten wir eine dieser seltenen Lösungen, mit denen sich eine Vielfalt von Problemen lösen lässt: IP Intelligence. Marketingabteilungen suchen stets nach Wegen, wie sie die Effizienz steigern und Ausgaben verringern, insbesondere im Hinblick auf Marketingkommunikationen, die aufgrund mangelhaften Targetings und fehlender kontextueller Relevanz oder infolge von Anzeigenbetrug ihre Zielgruppen nicht erreichen oder diese nicht adäquat ansprechen. Mithilfe von IP-Daten erhalten Marketingteams Erkenntnisse darüber, wo und wie Nutzer auf das Internet zugreifen. So können Probleme gelöst werden, bevor sie überhaupt auftreten.

Im Whitepaper von Digital Elements in Zusammenarbeit mit OnlineMarketing.de erfährst du, wie du dein Marketing mit Hilfe der IP-Geolocation-Technologie effizienter gestalten kannst.

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Das Problem: Nicht relevante Interaktionen – die Lösung: Genaues standortbezogenes Targeting

Durch IP-Daten können Marketingexperten Zielgruppen weltweit bis zur Ebene von Postleitzahlen ansprechen und somit die Reichweite und Relevanz verbessern, mit ihren Marketingbotschaften bestimmte Zielgruppensegmente in wichtigen Regionen erreichen und Budgetverschwendung vermeiden. Die Geolocation-Technologie funktioniert bei den 80 Prozent der Mobilgerätenutzer, die sich über WLAN mit dem Internet verbinden, auf die gleiche Weise wie bei Nutzern von Desktop-Computern: Es ist keine Zustimmung nötig, und bei Mobilgerätenutzern mit 4G- oder LTE-Verbindung ist nach Zustimmung mittels umgekehrter Geokodierung („Reverse Geocoding“) auch ein Targeting im Bereich von drei bis 30 Metern möglich.

Zusätzlich zur Standortbestimmung können Nutzer auch nach Merkmalen wie Verbindungstyp, Internet-Diensteanbieter (ISP) und Domänenname segmentiert oder angesprochen werden. Vor dem Hintergrund einer sich verändernden Datenschutzlandschaft gestaltet sich die Nutzung personenbezogener Daten für zielgerichtetes Marketing zunehmend komplex. IP-Daten liefern standortspezifische Erkenntnisse zu Zielgruppen und wahren dabei die Anonymität der Endnutzer. Durch die Anreicherung von granularen IP-Informationen mit weiteren Datensets auf Marketing- oder Werbeplattformen, darunter beispielsweise Demografie-, Verhaltens- oder Transaktionsdaten, lassen sich darüber hinaus Targeting-Profile erstellen.   

Das Problem: „Eine Botschaft für alle“-Ansatz – die Lösung: Resonanz durch Personalisierung

Marketingfachleute sind sich darüber im Klaren, dass universelle Botschaften heute nicht mehr genügen, denn Nutzer erwarten auf sie zugeschnittene, personalisierte Erfahrungen. Eine Botschaft muss einen Nutzer richtig ansprechen, andernfalls handelt es sich um eine vergeudete Interaktion. IP-Standortdaten ermöglichen Marketingteams die Abkehr von farblosen, allgemeinen Botschaften und Formaten; stattdessen können sie kontextuell relevante Inhalte platzieren, die Interaktionen steigern und gleichzeitig eine außergewöhnliche Nutzererfahrung bieten.

Vorteil Nummer eins: Marketing Content wird in Echtzeit lokalisiert – Elemente wie Sprache, Währung, Produkte und Aktionen lassen sich alle an den Standort anpassen. Online-Taktiken bringen auch potenzielle Leistungssteigerungen für den Offline-Bereich, beispielsweise durch die Bewerbung von Gutscheincodes oder Sonderangeboten lokaler Geschäfte und Dienstleister.

Zweitens lässt sich die Nutzererfahrung an die Verbindungsgeschwindigkeit oder den Verbindungstyp anpassen. IP-Daten zeigen also beispielsweise, ob ein Online Video basierend auf der Verbindungsgeschwindigkeit eines Nutzers ausgeliefert wird, oder gewährleisten durch Ermittlung des Verbindungstyps ein mobilgerätekompatibles Anzeigenformat. Die IP-Geolocation-Technologie verringert Anzeigenabweichungen und sorgt dafür, dass Botschaften geräte- und verbindungsübergreifend konsistent bleiben und eine hervorragende, personalisierte Nutzererfahrung bieten.

Das Problem: Budgetverschwendung durch Anzeigenbetrug – die Lösung: Verdächtigen Traffic erkennen 

Nicht nur bei den Ausgaben für Digitalwerbung ist ein Anstieg zu verzeichnen, auch die illegalen Aktivitäten derer, die daraus Nutzen ziehen möchten, wachsen stetig an. Die durch Anzeigenbetrug für das Marketing entstandenen finanziellen Verluste beliefen sich allein im Jahr 2019 auf schätzungsweise 23 Milliarden Dollar. Anzeigenbetrug lässt sich durch IP-Intelligence bekämpfen – mithilfe von Informationen wie dem Standort, dem Verbindungstyp und Proxy-Daten. Sie bilden die Grundlage für die datenschutzgerechte Authentifizierung der Interaktionen von Nutzern mit Anzeigen.

Die IP-Geolocation-Technologie ermöglicht es, über die Standortbestimmung von Nutzern Zugriffe aus besonders risikoreichen Regionen zu filtern. Bei einem plötzlichen Anstieg des Traffics aus einer Region außerhalb des Targeting-Bereichs einer Kampagne beispielsweise handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um betrügerische Aktivitäten. Mittels solcher Spitzen können Unternehmen verdächtigen Traffic erkennen und unterbinden sowie die Vergeudung des Werbebudgets einer Kampagne vermeiden. Standortdaten lassen sich außerdem nutzen, um Ergebnisverzerrungen durch ungültige Interaktionen zu verhindern, um Klicks aus Regionen, in denen Waren und Dienstleistungen nicht verfügbar sind, herauszufiltern oder unrealistische Entfernungsabweichungen bei Klicks zu überprüfen. Im Bereich des App Marketing werden Klicks, die zum Herunterladen mobiler Apps führen, in der Regel unweit des ursprünglichen Interaktionsortes ausgeführt. Aus diesem Grund kann eine auffällige Entfernung ebenso ein Anzeichen von Betrug sein wie ein hoher Klickanteil im Verhältnis zum Anteil der Installationen. Über die langfristige Analyse von Verbindungsmustern mithilfe von IP-Geolocation lassen sich ungewöhnliche Zugriffe von normalen Benutzermustern unterscheiden und unregelmäßige Verbindungsmerkmale erkennen, die als Anzeichen für betrügerische Aktivitäten gelten. 

Die IP-Geolocation-Technologie entwickelt sich weiter und wird dabei zunehmend verfeinert. So verfügt sie über die Fähigkeit, viele der Probleme zu lösen, denen Marketingteams täglich begegnen. Durch genau ausgerichtete Kampagnen einschließlich personalisierter Botschaften, die Nutzer richtig ansprechen, sowie durch die Ermittlung und Verhinderung betrügerischer Aktivitäten tragen IP-Daten dazu bei, das Marketing effizienter zu gestalten, Verschwendung zu vermeiden und vielfältige Probleme zu lösen.

Downloade jetzt das Whitepaper „The Power of Where: Die Anwendung der IP Geolocation im Advertising“

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