Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Technologie
Hey Siri, habe ich mich mit Corona infiziert?
© National Cancer Institute – Unsplash

Hey Siri, habe ich mich mit Corona infiziert?

Aniko Milz | 23.03.20

Siri kann man jede Frage stellen - seit Neuestem auch, ob man sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Daraufhin spielt der Sprachassistent eine Reihe von Fragen nach den Symptomen aus und verweist im Ernstfall an den Notruf.

Apple hat der Sprachassistentin Siri einen Fragenkatalog hinzugefügt, der ausgespielt wird, sobald jemand dem Gerät gegenüber Bedenken äußert, er oder sie habe den Coronavirus. Viele von uns fragen sich aufgrund der Ansage, so wenig wie möglich rauszugehen, ob ein kratzender Hals zum Beispiel den Arztbesuch rechtfertigt. Gleichzeitig sorgen sich aber viele, ob Beschwerden, die sie haben, als Symptome für den Coronavirus gelten. Anhand einiger Ja-/Nein-Fragen kann hier eine Einschätzung gegeben werden.

Siri als Arztersatz

Den Fragenkatalog übernimmt Siri, wie Cnet berichtet, vom US-amerikanischen Public Health Service. Zunächst wird bei diesem in Erfahrung gebracht, ob Symptome wie Fieber, trockener Husten oder Atemlosigkeit vorhanden sind. Antwortet der User mit „Ja“ wird dieser von Siri dazu aufgefordert, den Notruf zu wählen. Bei einem „Ich weiß es nicht“ werden weitere Symptome des Coronavirus ergänzt und nach deren Auftreten gefragt. Bei einem „Nein“ rät Siri dazu, zu Hause zu bleiben und medizinischen Rat zu suchen, falls die Beschwerden schlimmer werden. Zudem verweist sie auf sogenannte Telehealth Apps, die übers Smartphone Kontakt zu einem Arzt herstellen.

Auch bei einem „Nein“ zu der ersten Frage, gibt Siri den Ratschlag, zu Hause zu bleiben, vor allem, wenn unklar ist, ob man Kontakt zu einer infizierten Person hatte.

Gegen die Verbreitung von Falschinformationen

Wie die meisten Unternehmen nutzt Apple derzeit seinen Stand und seine Reichweite und versucht, wie auch Facebook, Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen zugänglich zu machen. Andere wie Twitter arbeiten daran, die Verbreitung von Falschinformationen zu stoppen. Sprachassistenten sind mittlerweile in den Alltag vieler Menschen integriert und ersetzen oft die Googlesuche. Um Panikmache zu verhindern, ist die Einbettung dieses verifizierten Fragenkatalogs als sinnvoll zu werten. So können Unsicherheiten direkt minimiert, beziehungsweise User, wenn die entsprechenden Symptome auftreten, an die richtigen Stellen weitergeleitet werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*