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Social Media Marketing
Verstecktes Potential: Twitter plant flexible Timelines zum Swipen
© unsplash-logoMarten Bjork - Unsplash

Verstecktes Potential: Twitter plant flexible Timelines zum Swipen

Toni Gau | 27.06.19

Das Strukturieren der Timeline soll nun vereinfacht werden, indem Twitter das bisher unterschätzte Feature der Listen präsenter macht.

Wenn man zu vielen Leuten folgt, kann der es auf der eigenen Timeline schnell unübersichtlich werden. Dazu führte Twitter das Feature der Listen ein. Usern ist es dadurch möglich separate Timelines zu erstellen, in denen nur Tweets von bestimmten Nutzern angezeigt werden, sodass man diese thematisch unterteilen kann. Genutzt wurde diese Funktion bisher kaum, doch mit kommenden Änderungen plant die Plattform das unterschätzte Feature mehr in den Vordergrund zu rücken.

Für mehr Ordnung

Damit die Listenfunktion nun häufiger Anwendung findet, können Nutzer zukünftig ganz einfach durch swipen zwischen den selbst erstellten Listen wechseln. Erste Einblicke, wie dies funktionieren könnte, wurden auf dem offiziellen Twitter Account bereits vorgestellt.

Den einzelnen Listen können Nutzer Titel geben, um somit eine effiziente Unterteilung in Themen zu ermöglichen. Praktisch ist dies allemal. So kann man Listen separat für die Arbeit erstellen, fürs Private, Kochen, News, Gaming, Musik, etc. – die einzige Grenze ist hierbei die Vorstellung. Besonders interessant könnte diese Funktion für Fandoms sein. Natürlich ist dies auch über die momentane Gestaltung der Listenfunktion möglich, jedoch nur auf sehr umständliche Art und Weise, sodass die Plattform mit dieser Änderung das Potential eines bisher stark unterschätzten Features nutzen könnte.

Wird sich das Potential entfalten?

Bisher griffen Nutzer zumeist auf TweetDeck zurück, um die Listenfunktion sinnvoll zu nutzen. Ein grundsätzliches Interesse an einer gut durchdachten Implementierung der Listen besteht also. Inwieweit diese demnächst genutzt werden und ob es die Nutzererfahrung grundlegend verändern, beziehungsweise bereichern könnte, steht selbstverständlich noch aus. Dennoch handelt es sich hierbei um einen Schritt in die richtige Richtung bezüglich des kaum genutzten Features.

Die Resonanz scheint bisher weitestgehend positiv, jedoch handelt es sich hierbei längst nicht um das Feature, welches Nutzer sich wünschen. Seit Langem schon bestehen Forderungen nach einer Edit-Funktion oder Ordnern in Bookmarks. Ersterem scheint Twitter nicht nachkommen zu wollen, doch wäre dies nicht das erste Mal, dass das soziale Medium Wünsche der Nutzer berücksichtig. Schließlich wurde auch das Zeichenlimit auf Nachfrage der Community auf 280 angehoben. Bisher scheint vom Netzwerk selbst jedoch kein Interesse an dieser Idee zu bestehen, da es vor allem bei Retweets mit großer Reichweite hierbei zu Problemen kommen könnte.

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