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Social Media Marketing
Für mehr User-Kontrolle: Twitter testet neue Privacy Features
© Souvik Banerjee - Unsplash/ @LenaEmara

Für mehr User-Kontrolle: Twitter testet neue Privacy Features

Nadine von Piechowski | 07.07.21

Damit Nutzer:innen einen besseren Überblick über ihre Privatsphäreeinstellungen behalten, experimentiert Twitter nun mit Alerts, Prompts und einem Check-In.

Wer auf mehreren Social-Media-Plattformen angemeldet ist, kann schnell die Übersicht über die eigenen Privatsphäre-Settings verlieren. Twitter möchte jetzt auf User-Seite für mehr Transparenz sorgen und testet mehrere neue Privacy Features. Das teilte Lena Emara, People Experience Designer und Product Designer bei Twitter, der Community in einem Tweet mit.


Zu den neuen Funktionen gehört unter anderem ein In-Stream Privacy Check-in, mit dem Nutzer:innen ihre Einstellungen unkompliziert in einem interaktiven Format anpassen können. Emara erklärt auf Twitter:

We’ve found lots of people don’t know about all the conversation control and discoverability settings available to them – so how about a check-in that lets you pick among various groups of settings depending on your needs?

Twitter-Test: Ein Popup-Fenster könnte künftig auf deine Privacy Settings hinweisen

Ein weiteres Privacy Feature, das sich für viele Twitter User als hilfreich herausstellen könnte, ist ein auf der Plattform integriertes Popup. In den geteilten Screenshots ist zu erkennen, dass die Nutzer:innen mittels eines aufpoppenden Fensters darauf hingewiesen werden, dass die gerade ausgeführte Handlung gegen die Privatsphäreeinstellungen verstößt. Ein Beispiel: Wer seine Tweets auf privat gestellt hat, aber öffentlich auf einen Post antworten möchte, muss vorher die Privacy Settings bei Twitter anpassen. Nur so können auch andere User die Antwort sehen.

Privacy Settings Experiment bei Twitter, © Twitter/Lena Emara
User werden darauf hingewiesen, wenn sie ihre Privacy Settings anpassen müssen (mit einem Klick auf das Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Twitter/Lena Emara

Weiter teilt Emara mit, dass es für Nutzer:innen mit mehreren Accounts künftig einfacher sein könnte, über diese zu posten. Denn Twitter arbeitet dran, die unterschiedlichen Accounts direkt beim Verfassen eines Tweets anklicken zu können. So sollen die User nicht nur in der Lage sein, einfacherer mit unterschiedlichen Profilen zu tweeten. Ein derartiges Feature soll auch dabei helfen, den Überblick über die verschiedenen Profile zu behalten.

Privacy Settings Experiment bei Twitter, © Twitter/Lena Emara
Nutzer:innen könnten künftig einfacher von verschiedenen Accounts aus tweeten (mit einem Klick auf das Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Twitter/Lena Emara

Passe deine „Discover Me“-Einstellungen an

Auch wie User des Kurznachrichtendiensts von anderen Nutzer:innen gefunden werden, könnte zukünftig in der Hand der jeweiligen Account-Betreiber:innen liegen. In ihrem Tweet schreibt Emara, dass Twitter daran arbeitet, auch hierfür die Privacy Settings zu erweitern. Die Product Designer erklärt:

Discover me (or not)
Right now, you can control how others find you using your phone or email. This concept lets you:

1. Get notified if accounts search for your username
2. Choose if you want to be found that way
3. Set a time limit for it

Privacy Settings Experiment bei Twitter, © Twitter/Lena Emara
Die neuen „Discover Me“-Einstellungen (mit einem Klick auf das Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Twitter/Lena Emara

Emara weist darauf hin, dass sich alle Features noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden und bittet die Testgruppe um Feedback. Es ist bisher unklar, ob Twitter die Funktionen in nächster Zukunft für alle User ausrollt.

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