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Social Media Marketing
Gegen Cyber Bullying: Instagram launcht neue Features
© Instagram

Gegen Cyber Bullying: Instagram launcht neue Features

Nadine von Piechowski | 13.05.20

Mit drei neuen Features möchte Instagram den Usern in der App mehr Kontrolle über ihren Account geben und Cyber Mobbing eindämmen.

Instagram launchte diese Woche drei neue Features. Diese sollen dem User mehr Kontrolle über das eigene Profil geben und Cyber Mobbing entgegenwirken.

Die Social-Media-Plattform vereinfachte in einem ersten Schritt den Prozess, mehrere Kommentare unter dem eigenen Content zu managen und zu löschen. Dass derartige Features, die für User mehr Sicherheit auf Instagram bedeuten, ausgerollt werden sollen, gab der Social-Media-Konzern bereits im Februar bekannt. Auch ein von Reverse-Engineering-Expertin Jane Manchun Wong entdeckter Test zeigte bereits im März, dass die Social-Media-Plattform daran arbeitete, unerwünschte Follower unkomplizierter blockieren zu können. Dass es nun möglich ist, beleidigende oder anstößige Kommentare unter dem eigenen Post zu löschen, erklärt Instagram wie folgt:

We know it can feel overwhelming to manage a rush of negative comments, so we’ve been testing the ability to delete comments in bulk, as well as block or restrict multiple accounts that post negative comments. Early feedback has been encouraging, and we’ve found that it helps people, especially with larger followings, maintain a positive environment on their account.

Das Gute hervorheben: Anpinnen von Kommentaren ist jetzt auf Instagram möglich

Dass es eine Option geben wird, Kommentare unter dem eigenen Post anzupinnen, fand Wong bereits Ende April heraus. Nun rollte Instagram das Feature aus und erlaubt den Usern Beiträge eines anderen Nutzenden zu ihrem Post dauerhaft oben in der Kommentarspalte anzeigen zulassen.

This feature gives people a way to set the tone for their account and engage with their community by pinning a select number of comments to the top of their comments thread,

heißt es auf der offiziellen Instagram Website. Das Anpinnen von positiven Kommentaren könnte sowohl für private Personen als auch für Unternehmen hilfreich sein. Denn Letztere könnten wichtige Updates einfach unter einem Post oben anheften. Diese würden dann nicht mehr in den allgemeinen Kommentaren untergehen. Wie viele Kommentare oben angepinnt werden können, wird in den kommenden Wochen getestet.

User können ab sofort bestimmen, wer sie wo markiert oder vertaggt, © Instagram

Neue Features bei Instagram: User können jetzt bestimmen, wer sie vertaggt

Ebenfalls neu: User können nun bestimmen, ob und wo andere Nutzende sie vertaggen oder erwähnen. So möchte Instagram den Missbrauch der Tag-Funktion eindämmen. Denn Cybermobber nutzten diese in der Vergangenheit häufig, um andere User auf unangebrachten Bildern zu markieren. Nutzende können jetzt entscheiden, ob alle Accounts, kein Profil oder nur User, denen der Nutzende folgt, diesen in einem Post vertaggen können. Außerdem gibt es jetzt auch eine Option, die Tags individuell zu managen und unerwünschte Markierungen einfacher zu entfernen.


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Die Einführung derartiger Features kommt nicht überraschend. Seit Adam Mosseri den Posten als Feed Chief bei Instagram angetreten ist, liegt der Fokus der Plattform klar auf dem Wohl der User. Welche Features in dieser Richtung noch geplant sind, bleibt abzuwarten.

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